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·10. April 2026

Dresden zwischen Leistung und Ertrag: Frische Zähler sollen her

Artikelbild:Dresden zwischen Leistung und Ertrag: Frische Zähler sollen her

Vor knapp vier Wochen holte Dynamo Dresden einen Kantersieg im Kellerkracher mit Preußen Münster. Hinzu kam, dass die Mannschaft von Thomas Stamm zu den besten Rückrundenteams gehörte. Doch nur zwei Niederlagen später ist die Lage der Sachsen wieder prekärer, denn vor dem Duell mit dem 1. FC Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) ist die SGD punktgleich mit Platz 17 - und lebt vom besseren Torverhältnis. Jetzt kommen auch noch Personalsorgen hinzu.

"Es gibt noch sehr viele Optionen"

SGD-Coach Thomas Stamm muss puzzeln. Besonders im zentralen Mittelfeld, denn Robert Wagner und Kofi Amoako müssen jeweils eine Gelbsperre in der kommenden Partie absitzen. Dazu waren auch noch Niklas Hauptmann und Thomas Keller zum Zeitpunkt der Spieltags-Pressekonferenz fraglich, während Vinko Sapina (Rückenprobleme) zusammen mit den Torhütern Elias Bethke (Bauchmuskelzerrung) und Lennart Grill (Knieverletzung) weiter zu den Langzeitverletzten zählt. "Es gibt noch sehr viele Optionen, um das zentrale Mittelfeld gut auszufüllen. Wir haben ja beispielsweise schon mal ohne Robert Wagner auf Schalke gespielt und das jetzt auch nicht so das schlechteste Spiel", so Stamm.


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Der Trainer der SGD spielte auf das 2:2-Unentschieden gegen die Königsblauen an, das in die gute Phase der Rückrunde zählte. Schalke war eines der Spitzenteams, das Dresden ärgern konnte - während die letzten Partien gegen Paderborn (1:2) und Hertha (0:1) ohne Ertrag endeten. Gemeinsam mit Holstein Kiel und Greuther Fürth zählt die SGD nun zu dem Trio mit jeweils 29 Punkten auf dem Konto. Und dieses Trio platziert sich vom rettenden Ufer auf Platz 15 bis zum direkten Abstiegsplatz auf Rang 17. "Das eine ist immer die Punktausbeute", wehrte sich Stamm gegen den negativen Trend. Denn die Leistung, so der SGD-Coach war auch in den letzten Partien durchaus ansprechend.

"Ob du vorlegst, ob du nachlegst"

Jetzt geht es nach Nürnberg. Düsseldorf, Kiel und Bielefeld können schon am Freitagabend vorlegen, während Münster und Fürth parallel zur SGD spielen. Weitere Konkurrenten können am Sonntag nachlegen - doch was war Stamm eigentlich am liebsten? "Dinge, auf die wir einen Einfluss haben, sind meiner Meinung nach völlig egal. Ob du vorlegst, ob du nachlegst. Du kannst immer das Positive sehen, aber es kann auch Druck erzeugen. Das ist für mich kein entscheidender Faktor", erläuterte Stamm. Ob es Statistiken gibt, die seine Aussage widerlegen, interessierte den Cheftrainer nicht. "Das hat für mich keinen Einfluss auf unsere Performance", versicherte Stamm.

Was jedoch Einfluss hatte, das waren die massiven Ausschreitungen im Spiel gegen Hertha BSC. "Es wäre gelogen und auch irgendwie an den Haaren herbeigezogen, wenn das nicht so wäre", gestand Stamm auch ehrlich ein. "Ich habe die Mannschaft trotzdem sehr klar und sehr fokussiert wahrgenommen. Es gab Sonntag vielleicht noch das ein oder andere Gespräch darüber, vielleicht auch noch bis Dienstag. Aber die Verantwortlichen sind da so hinterher und arbeiten Dinge auf, sodass sie es extrem gut von der Mannschaft weghalten." Der volle Fokus rückt daher wieder auf das Sportliche, denn Dresden braucht im Abstiegskampf wieder frische Zähler.

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