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·3. August 2026
Drittliga-Absteiger: So lief der Saisonstart für 1860 München

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Nach dem Zwangsabstieg ist der TSV 1860 München mit einer einwöchigen Verzögerung in die neue Regionalliga-Saison gestartet. liga3-online.de blickt auf den Auftakt der Löwen, bei denen fast alles neu ist.
Logo neu, Mannschaft neu, aber der TSV 1860 München bleibt. Die Löwen sind wieder am Ball. Nach längerer Zeit der Ungewissheit, wie es auf Giesings Höhen nach dem Zwangsabstieg weitergeht, bat Neu-Cheftrainer Alper Kayabunar seine Mannschaft am Samstag zum ersten Tanz. Schon in der vorherigen Woche war die Bayern-Staffel zwar in die neue Saison gestartet, aber die Sechzger hatten zum Auftakt zunächst spielfrei. Jetzt standen die Löwen wieder auf dem Platz – angeführt von Kapitän Dennis Dressel.
Der Rückkehrer war einer von acht Neuzugängen in der Startelf. Nur Lasse Faßmann, Emre Erdoğan und Florian Niederlechner waren bereits Teil des vergangenen Kaders und konnten sich einen Platz in der ersten Formation der neuen Löwen erspielen, weitere etablierte Nachwuchskräfte wie Loris Husic kamen im Verlauf der zweiten Hälfte zum Einsatz. Grundsätzlich gehen die Münchner mit einem jungen Kader an den Start, denn zwölf Spieler wurden aus der zweiten Mannschaft oder dem U19-Team zu den Profis hochgezogen. Neben Dressel gibt es zudem mit Vitus Eicher und Felix Weber weitere Rückkehrer.
Auf dem Platz sorgten Michael Eberwein und Arian Ortivero Calderon für Highlights, die beiden Stürmer glichen jeweils einen Rückstand aus. In Schweinfurt gingen nämlich die Schnüdel im Absteigerduell zwei Mal in Führung. Schon nach 120 Sekunden mussten die Löwen das 0:! hinnehmen, woraufhin Eberwein traf und Torhüter Eicher in der 65. Spielminute einen Elfmeter hielt. Allerdings verwandelte Schweinfurt den Nachschuss, ehe Calderon fünf Minuten später zum Endstand ausglich. Ein recht holpriger Start für eine komplett neu zusammengestellte Mannschaft, die sich unter schwierigsten Bedingungen erst einmal finden muss.
Helfen werden die Fans, die dem TSV 1860 München eine unfassbare Treue halten. Nach der Insolvenz der KGaA waren die bis dato verkauften Dauerkarten hinfällig, doch binnen kürzester Zeit sicherten sich nahezu alle Jahreskarten-Inhaber eine neue Dauerkarte. Über 8.000 Abos sind bislang verkauft. Und noch mehr: Erstmals in der Vereinsgeschichte knackten die Löwen eine Marke von 29.000 Mitgliedern. Über 2.000 Personen meldeten sich seit Juni an, darunter 60 Fans auf Lebenszeit. "Danke für dieses starke Zeichen für unseren Verein", heißt es seitens des Vereins. Ob Musiklegende Phil Collins dazugehört? Er wird die Entwicklung bei den Münchner Löwen sicherlich weiter verfolgen – und den Werdegang von Sohn Mathew Collins, der sich zuletzt per Probetraining für einen Vertrag empfehlen konnte. Ein bisschen Glamour bleibt den Sechzgern.







































