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·27. Juni 2026

Droht Eintracht der Abgang eines Anführers? Warum Kristensen vor emotionaler Rückkehr stehen soll

Artikelbild:Droht Eintracht der Abgang eines Anführers? Warum Kristensen vor emotionaler Rückkehr stehen soll

Beim neuen Eintracht-Projekt kracht es gleich an einer zentralen Stelle. Rechtsverteidiger Rasmus Kristensen steht offenbar kurz vor dem Abschied – und das ausgerechnet in Richtung Heimat.

Fünfjahres-Deal in Dänemark im Blick


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Der 28-Jährige soll sich mit dem FC Midtjylland bereits über einen langfristigen Vertrag einig sein. Damit würde Kristensen zu jenem Klub zurückkehren, für den er schon zwischen 2012 und 2017 spielte – eine Rückkehr mit viel Gefühl, aber hartem Schlag für Frankfurt.

Brisant: In Frankfurt läuft sein Vertrag eigentlich noch bis 2029. Unter Neu-Coach Adi Hütter war er als Stammkraft auf der rechten Seite eingeplant, ein Wechsel stand nicht auf der Agenda. Doch aus persönlichen Gründen soll der Däne den Wunsch geäußert haben, in die Heimat zurückzukehren – die Gespräche gelten als weit fortgeschritten.

Zahlen zeigen: Stammkraft mit Offensiv-Punch

Sportlich wäre sein Abgang alles andere als leicht zu kompensieren. Kristensen hat bislang 71 Pflichtspiele für die Eintracht absolviert, neun Tore erzielt und vier weitere vorbereitet – starke Werte für einen Verteidiger.

In der vergangenen Saison wurde er allerdings von Muskelproblemen und einem Muskelfaserriss gebremst, verpasste insgesamt zwölf Partien. Auch seine Form schwankte in der schwachen Eintracht-Phase, doch gerade in solchen Zeiten blieb er einer der verlässlichsten Kämpfer im Kader.

Mehr als nur ein Rechtsverteidiger

Das eigentliche Loch, das ein Wechsel reißen würde, liegt jedoch bei der Mentalität. Kristensen galt als einer der größten Kämpfer im Team: kompromisslos in Zweikämpfen, immer mit Vollgas unterwegs, klar in der Ansprache und mit einem enormen Teamgedanken. Genau diese Mischung machte ihn zur Identifikationsfigur bei den Fans.

Abseits des Rasens gewann er zusätzlich Respekt, weil er offen über frühere Depressionen sprach und damit vielen Menschen Mut machte. Sollte der Deal mit Midtjylland tatsächlich durchgehen, verliert Eintracht nicht nur einen Stammrechtsverteidiger – sondern einen der wichtigsten Anführer und Charakterköpfe im gesamten Klub.

  • Kristensen soll sich mit Midtjylland über einen Fünfjahresvertrag einig sein, trotz Eintracht-Vertrag bis 2029
  • Für Frankfurt absolvierte der Däne 71 Pflichtspiele mit neun Toren und vier Vorlagen
  • Ein Abgang würde der Eintracht sportlich und vor allem als Mentalitäts- und Identifikationsfigur wehtun
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