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·31. Juli 2026

Druck auf Musiala steigt: Ist sein Megagehalt ein Hemmschuh?

Artikelbild:Druck auf Musiala steigt: Ist sein Megagehalt ein Hemmschuh?

Bild: Reinaldo Coddou H./Getty Images

Selbst Uli Hoeneß mischt sich nun in die Debatte um Jamal Musiala ein. Wann folgt die Leistungsexplosion beim Zehner des FC Bayern?


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Seit April 2025 läuft es für Jamal Musiala beschwerlich. Zwischen April und Juni 2025 litt er an einem Muskelbündelriss. Anschließend kehrte er zur Klub-WM 2025 zurück, verletzte sich jedoch im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain unglücklich. Er erlitt einen Wadenbeinbruch und stand erst im Frühjahr 2026 wieder auf dem Platz.

Auf der Suche nach der Topform

Seitdem kämpft Musiala darum, seine alte Topform zurückzugewinnen. Zunächst konnte er dem FC Bayern in der entscheidenden Phase der Champions League kaum helfen, und bei der WM 2026 wirkte er im deutschen Angriffsspiel eher als Bremsklotz.

Der Druck auf Musiala nimmt seitdem zu. Subtil, indem der FC Bayern mit Neuzugang Ismael Saibari eine weitere Option für die Zehner-Position hat. Zudem spielte Michael Olise bei der WM 2026 für Frankreich auf der Zehner-Position und betonte, dass dies seine Lieblingsposition sei.

Öffentlich erklärte Sky-Experte Lothar Matthäus zuletzt, für Musiala gebe es keine Ausreden mehr; er müsse wieder seine beste Leistung zeigen. Nun äußerte sich auch FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß: „Ich glaube, der FC Bayern hat sich da sehr fair verhalten, während er verletzt war. Es ist immerhin ein Jahr her, und man hat viel Geduld gezeigt.“ Und: „Er wird weiterhin Zeit bekommen, aber er muss natürlich seiner Rolle, die er vor der Verletzung hatte, gerecht werden.“

Megavertrag für Musiala

Auffällig ist: Vor seiner ersten größeren Verletzung im April 2025 befand sich Musiala in langwierigen Verhandlungen mit dem FC Bayern. Am Ende erhielt er einen Megavertrag. Mit 25 Millionen Euro pro Jahr, gerüchteweise sogar bis zu 30 Millionen Euro, ist der 23-Jährige gemeinsam mit Harry Kane der Topverdiener beim FC Bayern. Aber nicht nur das:

Musiala zählt laut der Plattform Capology zu den zehn bestverdienenden Fußballern der Welt. Zieht man die Spieler, die in Saudi-Arabien spielen, ab, ist er der drittbestverdienende Spieler in Europa.

Vielleicht ist das auch ein Hemmschuh für Musiala: Abgeleitet von seinem hohen Gehalt üben Funktionäre und Experten besonderen Druck auf ihn aus. Möglicherweise setzt sich Musiala selbst unter Druck, den Erwartungen gerecht zu werden. Und wie man auf dem Platz sieht: Bislang wirkt er eher verkrampft, statt sich Schritt für Schritt wieder in Topform zu bringen.

Man darf gespannt sein, ob Musiala in der Saison 2026/27 eine Leistungsexplosion erlebt.

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