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·28. Februar 2026

Druck wächst: VfL Wolfsburg vor Stuttgart-Spiel auf Abstiegsplatz abgerutscht

Artikelbild:Druck wächst: VfL Wolfsburg vor Stuttgart-Spiel auf Abstiegsplatz abgerutscht

Der Abstiegskampf hat sich für den VfL Wolfsburg dramatisch zugespitzt. Nach den Ergebnissen des Samstags ist der Worst Case eingetreten. Die Niedersachsen sind auf Tabellenplatz 17 abgerutscht und stehen damit erstmals seit Wochen auf einem direkten Abstiegsrang. Der Druck vor dem heutigen Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart ist enorm.

Die Konkurrenz punktet

Was aus Wolfsburger Sicht kaum schlimmer hätte laufen können, wurde am Samstagnachmittag Realität. Werder Bremen nutzte seine Chance und gewann gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim mit 2:0. Die Bremer stehen nun bei 22 Punkten und schoben sich auf den Relegationsplatz 16 vor.


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Auch der FC St. Pauli sorgte für ein Ausrufezeichen. Die Hamburger setzten sich auswärts bei der formstarken TSG Hoffenheim überraschend mit 1:0 durch und kletterten auf Platz 15. Mit nun 23 Punkten hat sich St. Pauli vorerst vor den VfL Wolfsburg in der Tabelle einsortiert.

Kein Durchatmen im Keller

Als wäre das nicht genug, punkteten auch weitere Konkurrenten im Tabellenkeller. Borussia Mönchengladbach sicherte sich dank eines Treffers in der Nachspielzeit einen 1:0 Sieg gegen 1. FC Union Berlin. 1. FSV Mainz 05 holte ein beachtliches Unentschieden auswärts bei Bayer Leverkusen. Während die Konkurrenz punktete, musste Wolfsburg tatenlos zusehen und findet sich vor dem Spiel gegen Stuttgart auf einem Abstiegsplatz wieder – der psychologische Druck vor dem eigenen Spiel ist entsprechend hoch.

Alles oder nichts in Stuttgart

Am heutigen Sonntag um 15.30 Uhr steht für Wolfsburg das Auswärtsspiel in Stuttgart an. Die Ausgangslage ist klar und brutal zugleich. Nur ein Sieg würde die Wölfe zurück auf Platz 15 führen und zumindest vorübergehend wieder über den Strich bringen. Bei einem Unentschieden bliebe der VfL auf Rang 17, ebenso bei einer Niederlage. Jeder andere Ausgang als drei Punkte würde die Lage weiter verschärfen.

Trainer und Mannschaft unter Zugzwang

Die Situation ist nicht nur sportlich heikel, sondern auch richtungsweisend für die Zukunft. Trainer Daniel Bauer steht nach den Ergebnissen der Konkurrenz noch stärker unter Beobachtung. Die personellen Sorgen sind bekannt, Kapitän Maximilian Arnold fehlt weiterhin verletzt, ebenso wichtige Offensivkräfte. Doch Ausreden wird es im Abstiegskampf kaum noch geben.

Der VfL Wolfsburg steht vor einem Spiel, das sinnbildlich für die gesamte Saison steht. Der Blick auf die Tabelle ist ernüchternd, die Hoffnung lebt nur noch mit einem Sieg. In Stuttgart geht es nicht weniger als um den ersten Befreiungsschlag oder den nächsten Tiefschlag in einer Saison, die für die Wölfe immer bedrohlicher wird.

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