"Duell auf Augenhöhe": Kauczinski "muss mit Punkt zufrieden sein" | OneFootball

"Duell auf Augenhöhe": Kauczinski "muss mit Punkt zufrieden sein" | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: liga3-online.de

liga3-online.de

·15. März 2026

"Duell auf Augenhöhe": Kauczinski "muss mit Punkt zufrieden sein"

Artikelbild:"Duell auf Augenhöhe": Kauczinski "muss mit Punkt zufrieden sein"

Da ist ist gerissen, die Siegesserie des TSV 1860 München. Nach fünf Erfolgen am Stück mussten sich die Löwen am späten Samstagnachmittag mit einem 0:0 gegen Wiesbaden zufrieden geben. Sowohl Trainer Markus Kauczinski als auch Max Reinthaler waren sich einig, dass der Punkt gerecht gewesen sei. Sorgen gibt es um Damjan Dordan.

"Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt"

Mit Blick auf die Tabelle könnte man zu dem Schluss kommen, dass dieser Punkt keinem der beiden Teams so recht weiterhilft. Unabhängig davon, wie wertvoll der Zähler am Ende der Saison noch werden könnte, sei das Unentschieden jedoch gerecht gewesen, meinte 1860-Trainer Markus Kauczinski am "MagentaSport"-Mikrofon. "Man muss mit dem Punkt zufrieden sein", stellte er klar – und erklärte auch warum: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams eine gute Qualität haben und Kleinigkeiten entscheiden. Es gab Momente, in denen der Verlauf in die eine oder andere Richtung hätte kippen können."


OneFootball Videos


Trotz einer Phase in den letzten 20 Minuten, "in der wir ein wenig löchrig waren" sah der Löwen-Trainer "eine gute Defensive". Max Reinthaler schlug in die gleiche Kerbe: "Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Wer heute Abend getroffen hätte, der hätte das Spiel wohl auch gewonnen." So sei das Remis am Ende gerecht.

"Wir haben Blut geleckt"

In die Schlussphase der Saison geht der TSV 1860 München als Tabellensechster – der SV Wehen Wiesbaden folgt mit nur einem Punkt weniger auf Rang acht. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt für die Münchner drei Punkte. Nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage ist das Ziel klar. "Es geht jetzt spitz auf Knopf. Klar: Die Serie von fünf Siegen in Folge hat richtig Selbstvertrauen gegeben. Wir haben Blut geleckt. Wir wissen aber auch, dass es jederzeit wieder in die andere Richtung gehen kann. Vor fünf Wochen hätte keiner gedacht, dass wir hier stehen und über den Aufstieg reden."

Als Nächstes muss der TSV 1860 am kommenden Sonntag zum MSV Duisburg, der am Samstagnachmittag mit 1:5 gegen den F.C. Hansa Rostock verloren hat. "Es wird ein schweres Spiel", so Reinthaler. "Wir müssen die gleiche Einstellung wie heute reinbringen – und dann das letzte Quäntchen erzwingen." Auf Damjan Dordan werden die Löwen dann allerdings verzichten müssten, nachdem der Youngster in Minute 74 vom Platz musste. "Es sieht nach einer Innenbandverletzung aus", sagte Kauczinski. Für Montag sind nähere Untersuchungen geplant.

Impressum des Publishers ansehen