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·22. März 2026
"Dürfen hier nicht verlieren": Löwen-Frust nach herbem Dämpfer

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Bis zur 90. Minute stand 1860 München beim Auswärtsspiel in Duisburg kurz davor, nach Rückstand immerhin einen Punkt mitzunehmen, ehe die Zebras noch zum Lucky Punch kamen. Ein herber Dämpfer für die Löwen im Aufstiegsrennen. Der Frust war groß, doch im Kampf um die 2. Liga gibt sich der TSV noch nicht geschlagen.
Die Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena war gerade abgepfiffen, als Trainer Markus Kauczinski seine Mannschaft zum obligatorischen Spielerkreis zusammenrief. Dabei sprach er trotz der bitteren Niederlage ruhig und besonnen zu seinen Spielern. Um was es dabei ging, berichtete der 56-Jährige anschließend im "MagentaSport"-Interview: "Mit der zweiten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein. Wir haben die Bälle viel zu leicht verloren, auch die Tore fallen zu leicht. Da war Duisburg gedankenschneller."
Etwa beim Siegtreffer in der 90. Minute, als Töpken nach einem Pfostenschuss am schnellsten reagierte und den Abpraller über die Linie drückte. Am Ende müsse seine Mannschaft nun aus der Niederlage lernen, meinte Kauczinski. "Das war ein Spiel, in dem wir zumindest einen Punkt holen müssen. Wir dürfen hier nicht verlieren, weil wir nicht die schlechtere Mannschaft waren", haderte der Löwen-Coach. "Wir müssen es schaffen, unnötige Ballverluste abzustellen. Da waren wir einfach nicht cool und nicht gut genug. Das ist ärgerlich und enttäuschend."
Auch Kevin Volland sprach davon, dass 1860 "definitiv nicht die schlechtere Mannschaft" gewesen sei. Letztlich habe es an Details gefehlt, wie der Chancenverwertung. Auch Volland hatte im ersten Durchgang eine große Gelegenheit, traf aber nur den Pfosten. Nach der Pause ging Duisburg zunächst in Führung (60.), die Jacobsen mit einem verwandelten Elfmeter aber schnell wieder egalisierte (69.). "Dann musst du dich für so eine Leistung belohnen, denn es war mit unser bestes Spiel." Gerade vom Kampf und der Dominanz "war es ordentlich", hielt der Stürmer fest und sprach davon, dass 1860 "den nächsten Schritt" gemacht habe. "Aber du gewinnst solche Spiele nicht. Da haben wir schon schlechtere Spiele gehabt und die Dinger dann gezogen."
Durch die erste Niederlage nach sechs Partien liegen die Löwen nun fünf Punkte hinter dem MSV, wollen sich im Aufstiegsrennen aber noch lange nicht geschlagen geben. "Wir müssen einfach schauen, dass wir ein bisschen cleverer werden und die Situationen in den entscheidenden Phasen auch nutzen. Dann muss man gucken, was dabei rauskommt", blickte Volland voraus und war sich sicher, dass auch der MSV noch Punkte liegen lassen werde. Bevor es in zwei Wochen ohne den gelb-rot gesperrten Jacobsen gegen Waldhof Mannheim geht, steht am Samstag bei Jahn Regensburg noch das Landespokal-Halbfinale an.
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