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·13. Februar 2026
"Dürfen uns keine Fehler erlauben": Ulm vor entscheidenden Wochen

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In der Rückrunde konnte der SSV Ulm schon einige Punkte auf das rettende Ufer aufholen. Doch der Abstand beträgt immer noch zwei Zähler, weshalb sich die Spatzen möglichst wenige Rückschläge erlauben sollten. Besonders in den kommenden Wochen, wenn die Duelle gegen direkte Konkurrenten anstehen. Am Sonntag (16:30 Uhr) wird Alemannia Aachen zu Gast sein.
Zwei Siege gegen Aue (3:0) und Duisburg (1:0) brachten den SSV im Abstiegskampf zurück. Dann folgte die Niederlage in Mannheim, andernfalls hätten die Spatzen vielleicht schon über den Strich springen können. Aber die vorgezogene Crunchtime kommt jetzt, denn Ulm trifft in Reihenfolge auf Aachen, Saarbrücken und Regensburg. "Wir haben natürlich Vorfreude, aber uns ist auch bewusst, dass dieser Monat richtungsweisend für uns ist", fasste Pavel Dotchev bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag zusammen. Punkte aus den Spielen gegen die direkten Konkurrenten könnten überlebenswichtig für die Spatzen werden.
"Da dürfen wir uns keine Fehler erlauben. Wir haben einfach keinen Raum für Fehler", bekräftigte der Cheftrainer eindringlich. Und gleichzeitig versuchte Dotchev, den Druck so gering wie möglich zu halten: "Es wäre absolut falsch, wenn wir jetzt verkrampft in die Spiele reingehen. Wir müssen schon Vorfreude haben, wir brauchen eine gewisse positive Stimmung in der Mannschaft." Obwohl das Spiel gegen Mannheim (1:2) einen dieser Rückschläge bedeutete, die Ulm vermeiden muss, war Dotchev von der Haltung und Einstellung seiner Mannschaft in dieser Partie sehr angetan gewesen. So soll es weitergehen – mit besseren Ergebnissen.
"Ich versuche die Spieler natürlich zu sensibilisieren, dass jetzt momentan eine sehr, sehr wichtige Phase für uns kommt", beteuerte Dotchev. Doch allzu viel musste er gar nicht sagen, wie er fand: "Wenn die Spieler selber nicht verstehen oder begreifen, was wir jetzt zu tun haben, in welcher Situation wir uns befinden, dann ist das ja nicht richtig. Da muss schon eine eigene Initiative und eigene Motivation kommen." Das Vertrauen, das der Cheftrainer in sein Team legte, war entsprechend groß. Etwas anderes kam für Dotchev gar nicht in Frage: "Ich muss es steuern, aber ich kann nicht jeden Tag mit der Peitsche draufhauen und sagen 'Wir müssen, wir müssen, wir müssen'."
Dazu stehen dem Ulmer Coach fast alle Spieler abseits der Langzeitverletzten zur Verfügung. Einzig Felix Vater (Innenbandverletzung) kam im Lazarett dazu, während Sadin Crnovrsanin (Schambeinentzündung) selbiges verlassen konnte. Jetzt wird es wieder um Punkte gehen. "Ich bin der Meinung, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat. In den vier Spielen in diesem Kalenderjahr hätten wir locker zwei, drei Punkte mehr holen können", so Dotchev. "Das heißt, die Leistung stimmt, aber die Ausbeute ist noch nicht bei 100 Prozent." An der Mannschaft wird der Cheftrainer daher nicht zweifeln, sodass in den kommenden Partien der Grundstein für den Klassenerhalt folgen soll.









































