Dursun Özbek verhöhnt Konkurrenz: „Die Ausgabenbudgets aller Rivalen zusammen reichen nicht an unseres heran“ | OneFootball

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·25. Juni 2026

Dursun Özbek verhöhnt Konkurrenz: „Die Ausgabenbudgets aller Rivalen zusammen reichen nicht an unseres heran“

Artikelbild:Dursun Özbek verhöhnt Konkurrenz: „Die Ausgabenbudgets aller Rivalen zusammen reichen nicht an unseres heran“

„Alle zusammen kommen nicht an uns heran“: Dursun Özbek setzt nach – Galatasaray plant Milliarden-Offensive und Mega-Projekte

Galatasaray will nach der vierten Meisterschaft in Folge nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich den nächsten Schritt gehen. Auf der Ordentlichen Divan-Kurul-Sitzung sprach Präsident Dursun Özbek ausführlich über die finanzielle Stärke des Rekordmeisters, die von der Türkischen Fußball-Föderation (TFF) festgelegten Ausgabenlimits sowie zahlreiche Infrastrukturprojekte. Besonders eine Aussage sorgte dabei für Aufsehen: „Die Summe der Ausgabenlimits unserer Konkurrenten erreicht nicht einmal unser Niveau.“

Özbek erklärt das hohe Ausgabenlimit von Galatasaray

Wie Sözcü berichtet, betonte Özbek, dass das veröffentlichte Ausgabenlimit häufig missverstanden werde. Es handle sich keineswegs um einen Betrag, der ausschließlich für neue Transfers zur Verfügung stehe. Vielmehr flössen sämtliche Kosten des Profifußballs in diese Berechnung ein – darunter Spielergehälter, Steuern, Ablösesummen, Trainergehälter sowie sämtliche laufenden Ausgaben. Der Präsident erklärte, dass die aktuell veröffentlichte Summe durch die garantierten Einnahmen aus der direkten Teilnahme an der UEFA Champions League nochmals deutlich steigen werde. „Durch die direkte Qualifikation für die Champions League werden wir rund 30 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen erzielen. Dadurch wird unser Ausgabenlimit auf ungefähr elf bis zwölf Milliarden Türkische Lira steigen“, erklärte Özbek.


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„Unsere Konkurrenten kommen zusammen nicht auf unser Niveau“

Besonders selbstbewusst äußerte sich der Galatasaray-Präsident über die wirtschaftliche Situation des Vereins im Vergleich zur Konkurrenz. „Die Summe der Ausgabenlimits unserer Konkurrenten erreicht nicht einmal unser Niveau. Das zeigt deutlich, wie erfolgreich Galatasaray in den vergangenen Jahren wirtschaftlich geführt wurde. Unsere Einnahmen und unsere finanzielle Struktur sprechen für sich.“ Gleichzeitig machte Özbek deutlich, dass der Verein weiterhin konsequent daran arbeite, den bestmöglichen Kader zusammenzustellen. „Natürlich arbeiten wir daran, die besten Transfers zu realisieren und die stärkste Mannschaft aufzubauen. Daran gibt es keinerlei Zweifel.“

Millionenprojekte sollen Galatasaray langfristig stärken

Neben den sportlichen Themen stellte Özbek zahlreiche Zukunftsprojekte vor, für die der Vorstand auf der außerordentlichen Generalversammlung die Zustimmung der Mitglieder einholen möchte. Geplant sind unter anderem die Fertigstellung der zweiten Bauphase des Metin-Oktay-Trainingszentrums in Kemerburgaz, der weitere Ausbau des Aslantepe-Tals mit modernen Sporthallen, Verwaltungsgebäuden, Schwimmbad und Trainingsanlagen sowie die Modernisierung beziehungsweise der Neubau des historischen Hasnun-Galip-Gebäudes. Darüber hinaus soll in Florya auf einem rund 19 Hektar großen Vereinsgelände ein neuer Metin-Oktay-Sportkomplex entstehen. Geplant sind unter anderem Tennisplätze, eine Schwimmhalle und weitere Sporteinrichtungen, die gleichzeitig das Andenken an Vereinslegende Metin Oktay bewahren sollen. Weitere Projekte betreffen zusätzliche Entwicklungsflächen in Riva sowie den Bau eines modernen Nachwuchszentrums auf einem rund 106 Hektar großen Grundstück in Büyükcekmece.

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Foto: IHA

Basketball, Börse und internationale Expansion

Auch wirtschaftlich plant Galatasaray weitere Schritte. Özbek kündigte an, dass der Verein die Gründung einer eigenen Basketball A.S. vorantreiben möchte. Ziel sei es, die Voraussetzungen für eine mögliche Teilnahme an einer zukünftigen NBA Europe League zu schaffen. Zudem sollen weitere Gesellschaften des Vereins für neue Finanzierungsmodelle vorbereitet und zusätzliche Einnahmequellen erschlossen werden. Parallel arbeitet Galatasaray an einer stärkeren internationalen Vernetzung seiner Fanvereinigungen in Europa sowie langfristig auch in Nordafrika, dem Nahen Osten und Nordamerika.

„Wir wollen den aktuellen Rückenwind langfristig nutzen“

Zum Abschluss machte Özbek deutlich, dass die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre nur der Anfang gewesen seien. „Unser Verein hat in den vergangenen vier Jahren einen enormen Rückenwind entwickelt. Diesen möchten wir nicht nur für sportliche Erfolge nutzen, sondern auch für nachhaltige Investitionen, dauerhafte Einnahmen und eine noch stärkere Zukunft von Galatasaray.

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