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·25. März 2026
Dynamo Dresden: Sachsen holen erfolgreichen Personalplaner

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·25. März 2026

Dynamo Dresden stellt die Weichen in der Kaderplanung neu und sorgt dabei für eine überraschende Personalie. Sportchef Sören Gonther (39) holt mit Stephan Engels (35) einen neuen Verantwortlichen für die Kaderzusammenstellung an Bord. Der gebürtige Essener genießt in der Branche einen guten Ruf: Seit Februar 2024 arbeitet er für 1860 München, zuvor war er Chefscout beim SC Verl und bei Rot-Weiß Oberhausen und sammelte zusätzlich Erfahrung als Sportdirektor beim 1. FC Bocholt. Durch diese Stationen kennt Engels insbesondere die 3. Liga und die Regionalliga West sehr genau.
Mit seiner Verpflichtung will Dynamo vor allem das Auslandsscouting wieder stärken. Engels gilt in Nordrhein-Westfalen als gut vernetzt und soll aufgrund der geografischen Nähe speziell den Markt in Belgien und den Niederlanden im Blick haben.
Auch Osteuropa ist für ihn kein Neuland: Unter anderem war er bei 1860 maßgeblich an der Verpflichtung von Innenverteidiger Siemen Voet (26) von Slovan Bratislava beteiligt – ein Spieler, der zuvor mit den Slowaken unter anderem in der Champions League gegen Topklubs wie den AC Mailand, Atlético Madrid und Dinamo Zagreb auflief und damit als echter Top-Transfer für einen Drittligisten galt.
Nach derzeitigem Stand soll Engels seine Arbeit bei Dynamo möglichst zeitnah aufnehmen, angedacht ist ein Start Anfang April, wobei 1860 München ihm keine Steine in den Weg legen dürfte. Auch andere Vereine hatten ihn auf dem Zettel, unter anderem Drittligist Rot-Weiss Essen, mit dem es mehrere Gespräche gegeben haben soll.
Offen ist hingegen die Zukunft des bisherigen Kaderplaners und Chefscouts Paul Wagner (27): Der gebürtige Großenhainer ist seit 2020 für Dynamo tätig, sein Vertrag läuft jedoch zum Saisonende aus und es ist noch unklar, ob er in der neuen Struktur weiterhin eine Rolle bei der SGD spielen wird.
Dynamo Dresden hat sich mit einer bockstarken Rückrunde (4 Siege, 4 Unentschieden und 2 Niederlagen) auf den 12. Tabellenplatz geschoben. Der Vorsprung zum Relegationsrang beträgt aber nur einen Zähler. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm muss weiter konstant punkten. Dynamo hat in den kommenden Wochen noch folgende Punktspiele vor der Brust.
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