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·22. Januar 2026
Dzeko: "Schon vom ersten Tag an war klar: Ich will nur zu Schalke"

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Fast genau einem Jahr nach Loris Karius ist dem FC Schalke 04 der nächste spektakuläre Transfer gelungen: Edin Dzeko verstärkt die Knappen. Im Mediengespräch zu seinem Wechsel erklärte der frühere Wolfsburger, warum er sofort zu Schalke wollte – und wie er Zweifel am Alter wegspielt.
Vor etwa zwei Wochen gab es den ersten Kontakt zum FC Schalke 04. Lange musste Dzeko nicht von einem Transfer überzeugt werden. Zwar sprach er viel mit Ex-Schalkern wie Sead Kolasinac oder Zlatan Bajramovic, S04-Cheftrainer Miron Muslic oder Abwehrspieler Nikola Katic, "doch schon vom ersten Tag an war klar: Ich will nur zu Schalke. Ich war direkt mit vollem Herzen dabei". Kolasinac, selbst lange auf Schalke aktiv und bekennender Fan, sagte laut Dzeko: "Wenn du die Chance hast, musst du gehen. Mich freut das als Fan, ich muss zum ersten Spiel kommen." Dzeko scherzte: "Du kannst doch gar nicht, du spielst doch selbst. Aber er war der Erste, der ein Trikot mit meinem Namen gekauft hat."
Am Ende entschied sich Dzeko für das Herz, wenngleich "viele auch gesagt haben: Du bist doch krank. Aber für mich war S04 schon immer ein großartiger Verein. Das Stadion, die Fans – das war schon immer geil." Dass es für ihn das erste Mal in eine Zweite Liga geht, interessiert ihn nicht: "Ich sehe nur Schalke als solches, nicht die Liga." Entsprechend vermied auch Dzeko die Aufstiegsthematik. In erster Linie gehe es darum, Schalke zu helfen, unabhängig davon, was am Ende rauskommt. Schließlich komme in der Rückrunde mehr Druck auf Schalke zu: "Nach dem letzten Jahr war das erste Halbjahr vielleicht etwas leichter. Aber Druck kann dich auch nach vorne bringen."
Trotz des Hypes gibt es vereinzelt Zweifel wegen seines Alters. Dem begegnet Dzeko selbstbewusst: "Die einzige Sache, die zählt, ist die auf dem Platz. Ich möchte Leistung zeigen, sodass die Leute über etwas anderes reden als mein Alter." Welche Rolle er im System von Muslic einnehmen wird, ließ er offen - viel habe er mit Muslic darüber nicht gesprochen, "aber er hat mir klar gesagt, was ich kann und nicht kann". Dennoch deutete er an, was zu erwarten ist: "Es geht nicht darum, wie viel man läuft, sondern wie man läuft."
Mit der Mannschaft wollte Dzeko bereits am Donnerstag trainieren – der Medizincheck und Medientermine verzögerten dies noch. Ob er schon am Sonntag im Kader steht, sei abzuwarten. Eingewöhnung brauche er nicht: "Ich habe schon viel in meiner Karriere erlebt." Fit ist er jedenfalls, auch die Fußprellung ist kein Thema. Vor etwa 20 Tagen habe er einen Tritt bekommen, "das MRT ergab aber nichts Besonderes, nur eine Prellung und ein Ödem. Ich trainiere schon seit zehn Tagen, das wird kein Problem sein." Sollte sich Muslic entscheiden, Dzeko in den Kader zu berufen und einzusetzen, würde der Bosnier bereits am Sonntag gegen den 1. FC Kaiserslautern sein Debüt feiern.








































