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·7. August 2026
Dzeko und Ebimbe eingetütet: Diese 04 Entscheidungen muss Schalke jetzt angehen

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·7. August 2026

Kurz hintereinander hat der FC Schalke mit den Verpflichtungen von Edin Dzeko und Junior Dina Ebimbe einen Transfer-Doppelpack abschließen können. Während der Stürmer nach seinem Rückrunden-Engagement eine weitere Saison im Dienste der Knappen anhängt, ist der rechte Mittelfeldspieler für kleines Geld von Eintracht Frankfurt verpflichtet worden.
Dzeko und Ebimbe sollen nochmal mehr Qualität in die blau-weiße Offensive bringen und zugleich den Konkurrenzkampf vergrößern. Doch auch dieser Transfer-Doppelpack schließt nicht alle anderen personellen Baustellen, die beim S04 noch vorherrschen. 90min zeigt auf, welche Deals – also Neuverpflichtungen wie Abgänge und Vertragsverlängerungen – beim Aufsteiger noch umgesetzt werden müssen.
Die rechte Abwehrseite, insbesondere in der Dreier- bzw. Fünferkette mit einem Schienenspieler, war soweit die mit Abstand größte Kader-Baustelle auf Schalke. Adrian Gantenbein fällt noch mehrere Wochen aus, Timo Becker ist viel eher für die Innenverteidigung eingeplant, Finn Porath spielt keine Rolle mehr (siehe unten). Durch Ebimbe wurde dort etwas Abhilfe geschaffen.Dadurch, dass Jesper Lindstrøm nun doch nicht zum S04 wechseln wird, sollte sich Schalke aber mit anderen Offensiv-Optionen beschäftigen und dieses Spielerprofil nicht abhaken. Mit Adil Aouchiche gibt es zwar schon einen ähnlichen Spielertypen, doch wäre ein weiterer dribbelstarker Offensivspieler durchaus wichtig.Ein solcher Neuzugang könnte etwa im offensiven Halbraum agieren oder auch mindestens hinter Aouchiche und Karaman auf Einsätze lauern und den Konkurrenzkampf anfachen. Angenommen, der Neuzugang aus dem letzten Winter fällt aus: Wie viele S04-Akteure könnten verlässlich auch mal ein Eins-gegen-eins gewinnen sowie durch erfolgreiche Dribblings für Räume und Überzahl sorgen? Da bietet sich soweit keine Alternative an.
Spätestens mit der Verpflichtung von Dzeko besteht eine große Notwendigkeit, nun auch zeitnah für die nötige Klarheit im Angriff zu sorgen. Welche Stürmer werden regulär eingeplant und welche dürfen nicht nur, sondern sollen womöglich gar gehen?Moussa Sylla scheint sich zwar auf ein Jahr in der Bundesliga zu fokussieren, ist aber ein ständiger Kandidat für einen (vernünftigen) Verkauf. Bryan Lasme ist schon alleine aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit kaum einzuplanen, was erst recht für Emil Højlund gilt. Christian Gomis wird höchstwahrscheinlich keine Rolle spielen, sodass der S04 für Angebote ohnehin offen sein und diese vermutlich sogar forcieren wird.Die zurzeit also einzig gesicherten Stürmer sind nun Dzeko selbst und Junior Adamu, der ebenfalls zu dieser Saison verpflichtet wurde. Damit wird Schalke aber nicht in die Saison starten können. Je eher es also Klarheit über Verbleib oder Abgang bei den üblichen Kandidaten gibt, desto besser. Eventuell muss sogar noch ein weiterer (flexibel einsetzbarer) Angreifer verpflichtet werden.
Während es zwar noch vereinzelte Neuzugänge brauchen wird, um auch qualitativ in der Bundesliga mitmischen zu können, stehen für den restlichen Transfersommer die notwendigen und erhofften Abgänge im Fokus.Der S04 hat gleich mehrere Spieler, die aufgrund von geringer Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeiten gehen dürfen oder sogar gehen sollen. Dabei geht es in mehrfacher Hinsicht um die Kadergröße sowie um Gehaltseinsparungen. Auf Dylan Leonard setzt Schalke zwar weiterhin und der 18-Jährige hinterlässt auch einen guten Eindruck, dürfte aber ein Leihkandidat sein. Anton Donkor hingegen ist ein klarer Verkaufskandidat, dessen sich bereits angedeuteter Wechsel wohl wegen seiner eigenen Unentschlossenheit zerschlagen hat.Auch Max Grüger dürfte noch abzugeben sein, was auch für Porath gilt. Obwohl es auf der rechten Seite großen Bedarf gibt, scheint er unter Muslic kaum noch eine Chance zu haben. Janik Bachmann wäre aus qualitativer Hinsicht ein Abgangskandidat, scheint aber in der zweiten Reihe eingeplant zu werden. Christian Gomis soll bestenfalls noch leihweise wechseln und ein Abgang von Moussa Sylla wäre zwar nicht angedacht, aber zumindest auch noch nicht final auszuschließen.
Die Vertragsverlängerungen mit Vitalie Becker und Adil Aouchiche waren anfangs als vergleichsweise schnelle und unkomplizierte Geschichten anvisiert. Das hat sich inzwischen in beiden Fällen als Trugschluss und Wunschdenken herausgestellt.Während bei Becker sogar schon ein Angebot abgelehnt worden sein soll, obgleich die Gespräche weiterhin laufen, scheint es auch bei Aouchiche noch keinen nennenswerten Fortschritt zu geben. Für die Kaderzusammenstellung über diese Saison hinaus wäre es aber wichtig, wenn Schalke diese beiden Personalien noch unter Dach und Fach bringen könnte.Bei Becker geht es um eine Verlängerung seines bereits zum nächsten Sommers auslaufenden Vertrags, sodass zurzeit ein (sogar ablösefreier) Abschied droht. Bei Aouchiche wiederum sollte eine vorzeitige Verlängerung ihn einerseits an Königsblau binden und ihm andererseits auch eine Gehaltserhöhung als Form der Anerkennung zugestanden werden. Auch sein Vertrag läuft bis 2027, doch durch eine Klausel kann er durch eine bestimmte Anzahl von Einsätzen, die abseits von einer verletzungsbedingten Zwangspause wohl zu erreichen wäre, automatisch bis 2029 verlängert werden. Dem möchte der S04 aber mit einer manuellen Verlängerung zuvorkommen.
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