LIGABlatt
·31. Juli 2026
EA FC 27 krempelt den Karrieremodus um – Transfers, Ratings und Verletzungen werden dynamischer

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·31. Juli 2026

EA Sports hat im Career-Deep-Dive zu EA Sports FC 27 zahlreiche Neuerungen für die Management- und Spielerkarriere vorgestellt. Den größten Umbau erhält der Transfermarkt. Verhandlungen bestehen künftig aus mehreren Etappen, während konkurrierende Vereine selbst nach einer Einigung noch Einfluss auf einen Wechsel nehmen können.
Daneben führt EA dynamische Gesamtstärken, ein neues Fitness- und Verletzungssystem sowie selbst erstellte Karriere-Challenges ein.
Transfers werden nicht mehr sofort abgeschlossen
Ein Transfer beginnt in FC 27 zunächst mit einer Anfrage beim Verein oder Spieler. Erst nach einer positiven Antwort können die eigentlichen Verhandlungen aufgenommen werden. Die Gespräche mit dem abgebenden Klub und dem Spieler laufen anschließend parallel und können auf Wunsch an den Sportdirektor delegiert werden. Selbst eine Einigung garantiert noch keinen Abschluss. Steigen weitere Interessenten ein, können der Verein oder der Spieler neue Forderungen stellen. Dadurch sind weitere Verhandlungen notwendig, bevor der Wechsel endgültig abgeschlossen wird. Für die Berechnung der Marktwerte arbeitet EA mit TransferRoom zusammen. Dessen Expected-Transfer-Value-Modell soll dafür sorgen, dass sich Spielerwerte über mehrere Saisons entwickeln. Dabei werden unter anderem die Form des Spielers und die Stärke seiner Liga berücksichtigt.
Verträge und Ablösen lassen sich künftig flexibler gestalten. Möglich sind unter anderem Ratenzahlungen über mehrere Spielzeiten, leistungsabhängige Boni, Rückkaufklauseln, Vorkaufsrechte, Weiterverkaufsbeteiligungen und Leihgeschäfte nach einem Kauf. Auch Spielertausche kehren zurück. Die bisherigen 3D-Verhandlungsszenen werden durch eine interaktive 2D-Oberfläche ersetzt. Ein Spannungsmesser zeigt dort an, wie nah die Parteien an einer Einigung oder einem Abbruch der Gespräche sind.
Vereine erhalten unterschiedliche Transferstrategien
Auch die Transfer-KI wird überarbeitet. Vereine können mehrere Kandidaten gleichzeitig verfolgen und richten ihre Entscheidungen stärker an der eigenen Philosophie aus. Klubs mit einem Schwerpunkt auf Nachwuchsarbeit suchen häufiger nach Talenten, während andere Mannschaften erfahrene Spieler bevorzugen. Darüber hinaus werden Statistiken wie Tore, Vorlagen, Durchschnittsbewertungen und Spiele ohne Gegentor berücksichtigt. Auch der bevorzugte Spielstil des Trainers beeinflusst die Auswahl möglicher Neuzugänge.
Beziehungen zwischen Vereinen spielen ebenfalls eine Rolle. Direkte Transfers zwischen historischen oder regionalen Rivalen sollen seltener werden. Vereine aus demselben Eigentümernetzwerk sind dagegen eher zu gemeinsamen Geschäften bereit.
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Gesamtstärken können steigen und fallen
Mit "Dynamic OVR" führt EA eine veränderliche Gesamtstärke ein. Form, Moral, Einsatzzeit, Fitness, Verletzungen und der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft beeinflussen die aktuelle Bewertung eines Spielers. Die grundlegenden Fähigkeiten bleiben bestehen. Ein formstarker Spieler kann vorübergehend über seinem eigentlichen Niveau spielen, während schlechte Leistungen oder fehlende Einsatzzeit zu einem niedrigeren Rating führen. Das System gilt nicht nur für die eigene Mannschaft, sondern auch für KI-gesteuerte Vereine. Die bisherigen Trainingspläne entfallen weitgehend und werden durch die neue "Match Fitness" ersetzt. Leicht verletzte Spieler können eingesetzt werden, tragen dann allerdings ein erhöhtes Risiko für eine Verschlimmerung oder erneute Verletzung. Zusätzlich erhalten Spieler eines von sechs Wachstumsprofilen, die bestimmen, wie früh sie ihren Leistungshöhepunkt erreichen und wann ihre Werte zurückgehen.
Eigene Karriere-Szenarien und mehr Ereignisse
Erstmals können Nutzer eigene Manager-Live-Challenges erstellen. Über ein Browser-Portal lassen sich Vereine, Ziele und Einschränkungen festlegen. Die Szenarien können anschließend mit einem plattformübergreifenden Code geteilt werden. Auch die unerwarteten Ereignisse werden erweitert. Möglich sind beispielsweise Punktabzüge wegen finanzieller Probleme, interne Konflikte oder verspätete Spieler. Pressekonferenzen finden seltener statt, sollen dafür aber stärkere Auswirkungen auf einzelne Spieler und die Mannschaft haben. Die detaillierte Simulation wird von fünf auf zehn Ligen erweitert. In der Spielerkarriere kommen Rivalitäten hinzu, bei denen die eigene Leistung über mehrere Partien mit einem KI-Spieler verglichen wird.
"Authentisches Gameplay 2.0" soll außerdem für schwerere Bewegungen, unterschiedlich agierende CPU-Teams und mehr Fouls sorgen. Bei Regen oder Schnee können Spieler bei schnellen Richtungswechseln ausrutschen. Insgesamt stehen 25 neue Gameplay-Regler und zehn zusätzliche CPU-Regler zur Verfügung.
Foto: ea.com
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