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·14. August 2026

Eberl bestätigt: Palhinha-Wechsel zu Aston Villa gescheitert

Artikelbild:Eberl bestätigt: Palhinha-Wechsel zu Aston Villa gescheitert

Der FC Bayern München bleibt bei seinen Transferplänen konsequent. Sportvorstand Max Eberl hat bestätigt, dass ein möglicher Wechsel von João Palhinha zu Aston Villa nicht zustande kommen wird. Die Verhandlungen sind nach Angaben des Bayern-Verantwortlichen endgültig gescheitert.

„Da gibt es keine Chance mehr auf eine Einigung“, erklärte Eberl am Freitag im Rahmen der Vorstellung von Neuzugang Ismael Saibari. Der Grund liegt vor allem in den unterschiedlichen Vorstellungen beider Vereine. Während Aston Villa offenbar auf ein Leihgeschäft setzte, beharrt der deutsche Rekordmeister auf einem festen Verkauf.


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Bayern sieht keinen Handlungsdruck

Trotz der bekannten Wechselabsichten bei mehreren Spielern sieht sich der FC Bayern nicht in einer Position, Zugeständnisse machen zu müssen. Eberl machte deutlich, dass der Verein wirtschaftlich und sportlich nicht unter Druck stehe.

„Das funktioniert einfach nicht, weil wir auch nicht in der Situation sind, alles machen zu müssen, was andere uns aufdrängen“, sagte der Sportvorstand mit Blick auf die gescheiterten Gespräche um Palhinha.

Auch bei Sacha Boey und Bryan Zaragoza, die ebenfalls keine Zukunft mehr in den Planungen des Vereins haben sollen, gibt es bislang keine Lösung. Laut Eberl fehlt in beiden Fällen weiterhin eine Einigung zwischen allen beteiligten Parteien.

Palhinha, Boey und Zaragoza auf dem Markt

Den drei Profis wurde nach Vereinsangaben trotz laufender Verträge mitgeteilt, dass sie in den sportlichen Überlegungen der Verantwortlichen keine zentrale Rolle mehr spielen. Seitdem werden sie regelmäßig mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht.

Besonders bei Palhinha schien ein Wechsel bereits weit fortgeschritten zu sein. Medienberichten zufolge soll sich der portugiesische Nationalspieler mit Aston Villa grundsätzlich einig gewesen sein. Am Ende scheiterte der Transfer jedoch an den unterschiedlichen Modellen der beiden Vereine.

Der FC Bayern verfolgt weiterhin das Ziel, Palhinha ausschließlich dauerhaft abzugeben und lehnt eine Leihe offenbar ab.

Eberl blickt gelassen auf den Transfermarkt

Der Transfermarkt bleibt noch bis zum 1. September geöffnet. Eberl zeigte sich dennoch entspannt und verwies auf die besondere Situation nach der Weltmeisterschaft.

„Nach einer WM ist der Transfermarkt unberechenbar“, sagte der Bayern-Manager und deutete damit an, dass sich bis zum Ende der Wechselperiode noch verschiedene Möglichkeiten ergeben könnten.

Vertragsverlängerung des Sportvorstands rückt näher

Neben den Personalien im Kader war auch Eberls eigene Zukunft ein Thema. Zuletzt hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärt, die Chancen auf eine Vertragsverlängerung des Sportvorstands lägen bei „100 Prozent“.

Eberl selbst äußerte sich zurückhaltender. Die Entscheidung liege beim Aufsichtsrat, der am 25. August tagen wird.

„Ich habe immer gesagt, ich will meinen Job machen, ich will damit überzeugen, was ich tue“, erklärte der 52-Jährige. Nun warte er auf die Entscheidung der Vereinsgremien und hoffe auf eine positive Entwicklung.

Damit bleibt die Personalplanung beim FC Bayern auch in den kommenden Wochen eines der bestimmenden Themen. Während die Zukunft von Palhinha, Boey und Zaragoza weiter offen ist, deutet bei Eberl vieles auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit hin.

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