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·29. November 2025

Eberl über Bayern-Zukunft: „Kostensparend den bestmöglichen Kader bauen“

Artikelbild:Eberl über Bayern-Zukunft: „Kostensparend den bestmöglichen Kader bauen“

Der Sommer 2025 des FC Bayern war nun kein wirklich sparsamer, wenn man bedenkt, dass für Luis Diaz mehr als 70 Millionen Euro ausgegeben wurden und dass die Leihe von Nicolas Jackson alleine mehr als zehn Millionen Euro an Gebühr verschlingt. 

Gemessen an anderen Topklubs in Europa gab man beim Rekordmeister aber sehr wenig Geld aus. Hinzu kommt, dass selbst für Bayern-Verhältnisse ziemlich gespart wurde. Am Ende steht ein Kader, der den höchsten Ansprüchen genügt, aber auf zwei, drei Positionen noch Optimierungsbedarf hat.


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Dennoch gelang Max Eberl, was ihm die Oberen mit auf den Weg gaben: Einen konkurrenzfähigen Kader zu bauen und dabei Gehaltskosten zu sparen. Und das bleibt der Auftrag.

Eberl muss und will Kosten sparen

Das wird man bei den Vertragsverhandlungen mit Serge Gnabry sehen. Behalten würde man ihn gerne, jedoch nicht für 18 Millionen Euro pro Jahr. Der Offensivspieler soll verlängern, heißt es, aber dann eher für zehn oder elf Millionen – plus Boni. Bei Leon Goretzka, der ebenfalls in diesem Bereich verdient, deutet sich eine Trennung im Sommer an. Selbst wenn ein Spieler wie Dayot Upamecano dann drei oder vier Millionen euro mehr kassiert, hat man das Ziel erst einmal klar erreicht.

Im Gespräch mit der SportBILD bestätigte der Sportvorstand des FC Bayern, dass man den eingeschlagenen Weg weitergehen will. „Wir haben begonnen, uns wieder Fett anzufressen. Aber das ist kein Prozess, der von heute auf morgen abgeschlossen ist, wir haben ja auch noch bestehende Verträge mit ihren jeweiligen Laufzeiten, die es selbstverständlich zu respektieren gilt“, leitete Eberl ein.

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Foto: IMAGO

Und: „Wir versuchen, weiter kostensparend den bestmöglichen Kader zu bauen, sind aber auch in einem Prozess, in dem wir eine Verlängerung tätigen wollen, die ihren Preis hat. (…) Wir werden an gewissen Punkten über Einsparungen reden, ja. Das hängt auch vom Alter, dem Kader und einer veränderten Gehaltsstruktur ab. Das können die Spieler annehmen oder wie im Fall Leroy Sané auch mal nicht annehmen. Dann geht man sauber auseinander.“

Bei den Planungen und den Einsparungen ist es natürlich sehr hilfreich, dass junge Neuzugänge wie Tom Bischof sehr gut funktionieren und die Integration von Lennart Karl sehr gut funktioniert. Das zeigt übrigens auch: Hat Bayern ein Ausnahmetalent, dann wird das auch gefördert.

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