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·9. Mai 2026
Eberl verteidigt Kompanys Offensivstil: „Das ist unser Spiel!“

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·9. Mai 2026

Nach dem Aus im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain wird beim FC Bayern intensiv über die defensive Stabilität diskutiert. Sportvorstand Max Eberl sieht dennoch keinen Grund, die grundsätzliche Spielidee infrage zu stellen.
Vor allem die vielen Gegentore in den vergangenen Wochen haben die Diskussion rund um den Spielstil von Vincent Kompany neu entfacht. Gegen PSG kassierten die Münchner in zwei Spielen insgesamt sechs Gegentreffer. Auch in der Bundesliga wirkte die Defensive zuletzt nicht immer sattelfest.
Max Eberl ordnet diese Entwicklung jedoch differenziert ein. „Ich glaube, dass diese letzten zwei, drei Wochen doch sehr speziell waren“, erklärte der Bayern-Sportvorstand im Gespräch mit Sky. Dabei verwies der 52-Jährige auf die außergewöhnliche Belastung rund um die entscheidenden Saisonspiele.
„Mit diesen absoluten Highlight-Spielen, inzwischen mit der Bundesliga, du bist deutscher Meister, schon sicher. Du wechselst die Mannschaft immer wieder ein Stück weit auch durch, weil du allen Spielern auch die Möglichkeiten gibst“, so Eberl.
Deshalb wolle er die jüngsten Defensivprobleme nicht isoliert betrachten. „Dementsprechend sehe ich es ein bisschen differenzierter.“

Foto: Getty Images
Trotz der Kritik an der Balance zwischen Offensive und Defensive machte Eberl deutlich, dass die Bayern ihre grundsätzliche Spielidee nicht aufgeben wollen. „Klar, wir haben am langen Ende jetzt im letzten Spiel zu viele Gegentore bekommen, aber wir haben auch extrem viele geschossen“, betonte der Sportvorstand.
Gerade die enorme Offensivkraft sei ein zentraler Bestandteil der aktuellen Bayern-Mannschaft. „Das ist halt unser Spiel, das ist unsere DNA, die wir uns erarbeitet haben.“
Gleichzeitig räumte Eberl ein, dass nach dem PSG-Aus gewisse Anpassungen notwendig seien. „Deswegen sind wir auch gegen PSG ausgeschieden vielleicht, aber das ist wieder eine kleine Adaption, die wir quasi für die neue Saison auch vornehmen müssen.“
An der grundsätzlichen Ausrichtung wolle man jedoch festhalten. Schließlich sei genau diese offensive Spielweise auch der Grund dafür, dass der FC Bayern in der Bundesliga neue Maßstäbe gesetzt habe.
„Aber auch wegen der Spielweise schießen wir halt 116 Tore“, erklärte Eberl mit Blick auf die beeindruckende Offensivstatistik der Münchner.
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