Eberl will Mittelfeld-Juwel zu Bayern holen – Hoeneß und Rummenigge haben andere Pläne | OneFootball

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·9. Mai 2026

Eberl will Mittelfeld-Juwel zu Bayern holen – Hoeneß und Rummenigge haben andere Pläne

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Der FC Bayern München hat offenbar ein Auge auf Kennet Eichhorn (16) von Hertha BSC geworfen. Doch intern herrscht alles andere als Einigkeit über den Transfer des Teenagers.

Sportvorstand Max Eberl (52) würde Kennet Eichhorn gerne an die Säbener Straße holen. Das Problem: Im Aufsichtsrat sieht man das anders. Wie der kicker berichtet, sind die mächtigen Gremienmitglieder Uli Hoeneß (74) und Karl-Heinz Rummenigge gegen eine Verpflichtung.


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Offensive hat Priorität

Die Münchner wollen im Sommer einen neuen Offensivspieler verpflichten – und der dürfte richtig teuer werden. Anthony Gordon (25, Vertrag bis 2030) von Newcastle United und Yan Diomande (19, Vertrag bis 2030) von RB Leipzig gelten als Kandidaten. Für einen zusätzlichen Perspektiv-Transfer im Mittelfeld bleibt da offenbar wenig Spielraum.

Den durch den Abgang von Leon Goretzka (31) frei werdenden Kaderplatz soll bestenfalls ein Eigengewächs übernehmen. Gleich drei Talente aus den eigenen Reihen kommen demnach in Frage: Bara Sapoko Ndiaye, David Santos Daiber (19) und Leihrückkehrer Noel Aseko (20), der aktuell bei Hannover 96 starke Leistungen zeigt.

Eichhorn sammelt Erfahrung in der 2. Bundesliga

Eichhorn hat bei Hertha BSC ebenfalls eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt. Der offensive Mittelfeldspieler, erst im Sommer aus der Berliner U17 zu den Profis hochgezogen, kommt in der laufenden Zweitliga-Saison auf 17 Pflichtspieleinsätze – 14 davon in der Startelf. 1.159 Spielminuten. Ohne seine Sprunggelenksverletzung hätte der 16-Jährige vermutlich noch deutlich mehr Spielzeit gesammelt.

Zuletzt musste der Youngster allerdings einen Rückschlag verkraften: Im Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig sah er die Rote Karte, bei den letzten beiden Partien gegen Magdeburg und Holstein Kiel stand er nicht im Kader von Trainer Stefan Leitl (40).

Ob sich Eberl intern durchsetzen kann oder die Aufsichtsräte das letzte Wort haben, dürfte sich in den kommenden Wochen klären. Die Konkurrenz ist groß, unter anderem der BVB bemüht sich um das Supertalent. Auch zahlreiche internationale Spitzenvereine sind dran.

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