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·2. Mai 2026
Eberl zu Laimer-Poker: „Da kommt man nicht übereinander“

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·2. Mai 2026

Nach dem turbulenten 3:3 des FC Bayern gegen den 1. FC Heidenheim hat Sportvorstand Max Eberl offen über den Stand der Vertragsgespräche mit Konrad Laimer gesprochen – und dabei durchblicken lassen, dass beide Seiten aktuell noch deutlich auseinanderliegen.
Unmittelbar nach der Partie äußerte sich Eberl zur Situation des österreichischen Nationalspielers und bestätigte laufende Gespräche, stellte aber auch klar, dass es noch keine Einigung gibt: „Es gibt Gespräche und Ideen – momentan sind wir uns noch nicht einig. Aber das ist in Ordnung, es gibt kein böses Blut, keinen Groll, nur zwei unterschiedliche Sichtweisen. Wir müssen einfach sehen, ob wir einen gemeinsamen Nenner finden können.“
Die Aussagen passen zu den jüngsten Berichten rund um Laimer, wonach es insbesondere bei finanziellen Fragen Differenzen geben soll. Der vielseitige Österreicher gehört zwar sportlich zu den verlässlichen Kräften im Kader, doch bei der Vertragsverlängerung scheint man sich bislang nicht auf gemeinsame Bedingungen einigen zu können.
Das soll vor allem an den hohen Ansprüchen des 28-Jährigen liegen. Aktuell soll Laimer rund acht bis neun Millionen Euro jährlich verdienen. Für einen neuen Vertrag fordert er ein Gesamtpaket von etwa 15 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen.
Interessant wurde es bei einer weiteren Aussage des Bayern-Vorstands. Auf die Frage, ob eine Verlängerung notwendig sei, um Laimer 2027 nicht ablösefrei zu verlieren, erklärte Eberl: „Er kam ablösefrei zu uns, daher würden wir nicht viel verlieren.“ Diese Einschätzung zeigt, dass der Klub nicht bereit ist, um jeden Preis nachzugeben – und Laimer offenbar nicht unverzichtbar für den FC Bayern ist.

Foto: IMAGO
Wie es weitergeht, ist offen. Klar ist nur: Beide Seiten müssen sich noch deutlich annähern. Andernfalls könnte der Vertragspoker um Konrad Laimer in den kommenden Monaten zu einem der spannendsten Personalthemen beim FC Bayern werden.


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