Ecuador bei der WM 2026: Die Defensive ist das Herzstück – nur 5 Tore in der WM Quali kassiert | OneFootball

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·25. Juni 2026

Ecuador bei der WM 2026: Die Defensive ist das Herzstück – nur 5 Tore in der WM Quali kassiert

Artikelbild:Ecuador bei der WM 2026: Die Defensive ist das Herzstück – nur 5 Tore in der WM Quali kassiert

Bei Ecuador sitzt die defensive Statik seit Jahren fest. In der südamerikanischen WM-Qualifikation landete La Tri hinter Argentinien auf Rang 2, vor allem weil das Team von Sebastián Beccacece in 18 Partien nur fünf Gegentore zuließ und nie mehr als einmal pro Spiel hinter sich greifen musste. Diese Bilanz steht nicht nur für die individuelle Klasse des Personals, sondern auch für das Gespür des Trainers, seine Abwehrreihen passend zu ordnen. Heute Abend um 22 Uhr steht das dritte WM-Spiel an – Platz 3 oder 4 in der WM Gruppe E – dabei wird das deutsche Team es sicherlich nicht so einfach haben, wie nun anzunehmen ist. Denn: die Abwehr ist das Herzstück des Teams.

Artikelbild:Ecuador bei der WM 2026: Die Defensive ist das Herzstück – nur 5 Tore in der WM Quali kassiert

KANSAS CITY, MISSOURI – 20. Juni: Die Nationalmannschaft Ecuadors posiert vor dem FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen Ecuador und Curaçao für das offizielle Teamfoto im Kansas City Stadium am 20. Juni 2026 in Kansas City, Missouri. (Foto: Michael Steele/Getty Images)


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Ecuador – DeutschlandE

Do 25.06. · 22:00 Uhr · ARD

Eine Abwehr, die kaum Risse zeigt

Im Zentrum dieser Stabilität stehen Willian Pacho von Paris und Piero Hincapié vom FC Arsenal. Zusammen mit Joel Ordóñez vom Club Brügge bilden sie in der Regel das feste Gerüst. Entscheidet sich Beccacece für eine Dreierkette, rückt das Trio ins Zentrum. In der Viererkette kann er Hincapié links oder Ordóñez rechts einsetzen.

Auf den Außenbahnen bleibt der argentinische Coach flexibel. Bei dieser WM ließ er im Auftaktspiel Pervis Estupiñán zunächst draußen, obwohl der Linksverteidiger eigentlich zum Stammpersonal zählt. Zuletzt hatte der Profi der AC Mailand jedoch nicht überzeugt.

WM Spielplan von Ecuador

Franco drängt sich in den Vordergrund

Auch rechts ist die Hierarchie nicht mehr klar. Angelo Preciado, der wie Pacho, Hincapié und Ordóñez aus der Akademie von Independiente del Valle stammt, wurde in den vergangenen Monaten immer wieder durch Alan Franco ersetzt. Der 27-Jährige ist eigentlich zentraler Mittelfeldspieler, half Atlético Mineiro in Brasilien aber schon als Außenverteidiger aus und machte dort offenbar so viel Werbung für sich, dass Beccacece die Idee übernahm. Die Variante brachte meist positive Resultate. Gegen Curaçao, beim 0:0, zog der Coach Franco sogar in der Dreierkette auf die rechte Position und stellte ihn dort vor Ordóñez auf.

Zum defensiven Gesamtbild gehört zudem Moisés Caicedo. Der dynamische und robuste Sechser ergänzt sich vor der Abwehr hervorragend mit Pedro Vite, mit dem er meist die Doppelsechs bildet.

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Tempo als mögliche Schwachstelle

Unantastbar ist diese ecuadorianische Wand dennoch nicht. Das zeigte schon der erste Spieltag gegen die Elfenbeinküste, als Ecuador mit 0:1 verlor. Besonders Yan Diomandé bereitete der Elf mit seinem Tempo und seiner Raffinesse große Probleme. Hincapié und Pacho, beide Champions-League-Finalisten, fanden gegen den 19-Jährigen mehrfach kein Mittel.

Auch gegen Curaçao blitzte diese verwundbare Seite nur selten auf, dann aber ebenfalls über Geschwindigkeit. Tahith Chong brachte die hoch verteidigenden Ecuadorianer phasenweise in Verlegenheit.

Genau darin könnte für Deutschland ein Ansatz liegen, um die mutmaßlich beste Abwehr Südamerikas zu knacken. Klar ist aber auch: La Tri wird etwas wagen müssen und auf Sieg gehen, wenn das Sechzehntelfinale noch erreicht werden soll.

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