DFB
·13. September 2026
Effektive Freiburgerinnen bezwingen Mainz 05

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·13. September 2026

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg: Der SC Freiburg bleibt vor eigenem Publikum in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf Erfolgskurs. Das Team des neuen Trainers Marco Konrad gewann am 4. Spieltag 3:0 (1:0) gegen Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 und verbesserte sich in die obere Tabellenhälfte.
Vor 1578 Zuschauer*innen im Dreisamstadion brachte U 23-Nationalspielerin Ilayda Acikgöz (27.) die Breisgauerinnen während der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße. Nach der Pause bauten die eingewechselte Carina Brunold (75.) und Emma Memminger (83.) den Vorsprung aus. In der Nachspielzeit verpasste Luca Birkholz einen noch deutlicheren Erfolg, als die Angreiferin mit einem Foulelfmeter an FSV-Torfrau Mamiko Matsumoto scheiterte (90.+4). Die Gäste müssen sich bis zu ihrem ersten Punktgewinn in der höchsten deutschen Spielklasse weiter gedulden und belegen den letzten Tabellenplatz.
"Mainz war sehr präsent und hat uns das Leben schwer gemacht", sagte Freiburgs Trainer Marco Konrad: "Das Spiel war sicherlich über lange Zeit nicht so deutlich wie das Ergebnis am Ende. Wir wussten, dass bei dem regnerischen Wetter auch mal ein Weitschuss helfen kann - wie dann bei unserem Führungstor. Wir waren diesmal im Ballbesitz nicht so stark, was auch am Gegner lag. Aber wir freuen uns, dass wir dieses schwierige Spiel erfolgreich gestalten konnten."
Der Mainzer Cheftrainer Takashi Yamashita erklärte: "In den ersten drei Saisonspielen haben wir mit dem Ball nicht mutig genug gespielt - in dieser Woche war ein Thema bei uns, dass wir uns in der Hinsicht mehr zutrauen müssen. Das ist uns gelungen. Daher möchte ich meine Mannschaft trotz der Niederlage dafür loben, dass wir versucht haben, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten, dass mit Freiburg eine starke Mannschaft auf uns zukommt, wir haben es gegen den Ball nicht schlecht gemacht. Dennoch hat es nicht gereicht."
Beim SC Freiburg fehlten im Vergleich zum 1:4 beim Doublesieger FC Bayern München Rechtsverteidigerin Lisa Karl (krank) und Mittelfeldspielerin Nicole Ojukwu (muskuläre Probleme) im Aufgebot. Kapitänin Karl verpasste somit erstmals seit April 2022 ein Meisterschaftsspiel. Außerdem saßen Julia Stierli und Selina Vobian zunächst auf der Bank. Die vier freien Plätze in der Startelf nahmen Alena Bienz, Sabah Seghir, Jana Vojtekova und Ilayda Acikgöz ein.
Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir, Meret Felde (alle Schwangerschaftspause), Zoe Schick (Kreuzbandriss), Tessa Blumenberg (Reha), Nia Szenk (Adduktorenprobleme) standen den Freiburgerinnen weiterhin nicht zur Verfügung. Auch Mia-Lena Maas (Sprunggelenkverletzung) musste passen.
Takashi Yamashita, Trainer des 1. FSV Mainz 05, veränderte sein Team gegenüber dem 0:4 gegen den 1. FC Köln auf zwei Positionen. Mattson Strickler und Emma Junold standen anstelle von Paula Flach und Vital Kats von Beginn an auf dem Feld.
Die erste gute Gelegenheit ging an den 1. FSV Mainz 05. Nach einem frühen Ballgewinn brachte Kara Bathmann den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, wo Mattson Strickler über das Tor schoss. Auch die Freiburgerinnen kamen schon früh gefährlich an den gegnerischen Strafraum. Mainz-Torhüterin Maimko Matsumoto musste eine Flanke von Alena Bienz zur Ecke klären. Auf der Gegenseite geriet ein Schuss von Mattson Strickler aus der Drehung zu zentral, sodass Freiburgs Torfrau Anna Reimann zupacken konnte.
Ganz so chancenreich ging es zunächst nicht weiter. Die Mainzerinnen erarbeiten sich aber ein Übergewicht bei den Spielanteilen. Emma Junold zielte für die Nullfünferinnen aus der zweiten Reihe knapp vorbei. Das Tor erzielte aber der SC Freiburg. Ilayda Acikgöz (27.) fing einen Mainzer Pass an der Mittellinie ab, setzte zu einem Solo an und traf aus rund 25 Metern zur Führung für die Gastgeberinnen.
Der 1. FSV Mainz 05 war um eine schnelle Antwort bemüht. Eine Ecke von Emma Junold konnte die Freiburger Defensive im letzten Moment vor FSV-Kapitänin Johanna Berg klären. Nur wenige Sekunden später ging ein Versuch von Mattson Strickler knapp am langen Pfosten vorbei. Der Schuss von Gentiana Fetaj war nicht platziert genug, um Freiburgs Torhüterin Reimann vor ernsthafte Probleme zu stellen. Weil auch Johanna Berg nach einer Freistoßflanke aus kurzer Distanz das Tor verfehlte, ging es mit der Freiburger Führung in die Pause.
Nach Wiederbeginn suchte der 1. FSV Mainz 05 direkt den Weg nach vorne. Emma Junold schoss aus der zweiten Reihe nur knapp am Freiburger Tor vorbei. Die Mainzerinnen blieben am Drücker. Der SC Freiburg bekam den Ball mehrmals nicht entscheidend geklärt, Rio Takizawa traf aber nur den Pfosten.
Der SC Freiburg wurde nach knapp einer Stunde wieder gefährlich. Nach einer Ecke kam Jana Vojtekova in aussichtsreicher Position zum Kopfball. Wenige Augenblicke später traf Luca Birkholz nach einer weiteren Standardsituation das Außennetz. Die Mehrzahl an Abschlüssen verzeichnete aber weiterhin der 1. FSV Mainz 05. Freiburgs Torhüterin Reimann war bei einem Schuss von Rio Takizawa zur Stelle.
Stattdessen bauten die Gastgeberinnen ihre Führung aus. Luca Birkholz behauptete ein Anspiel gegen mehrere Gegenspielerinnen im Strafraum und legte clever für die eingewechselte Carina Brunold ab, die den Ball zum 2:0 (75.) ins lange Eck schlenzte. Die Mainzerinnen blieben weiterhin engagiert. Der Schuss von Mattson Strickler konnte im letzten Moment aber noch von der eingewechselten Johanna Hebben abgeblockt werden.
Der SC Freiburg ging aber weiterhin konsequenter mit seinen Möglichkeiten um. Nach einer Hereingabe von Carina Brunold platzierte Emma Memminger den Ball von der Strafraumgrenze genau ins lange Eck zum 3:0 (83.). Beinahe wäre der Sieg sogar noch deutlicher ausgefallen. FSV-Torhüterin Mamiko Matsumoto parierte jedoch unmittelbar vor dem Abpfiff einen Foulelfmeter von Luca Birkholz (90.+4).







































