90PLUS
·3. Juli 2026
Effenberg-Abrechnung mit dem DFB: Was er jetzt fordert

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·3. Juli 2026

Der WM-Sommer für die deutsche Nationalmannschaft ist Geschichte. Nach dem frühen Aus im Sechzehntelfinale fordert Stefan Effenberg Konsequenzen beim DFB.
Nach nur vier Spielen muss die Mannschaft von Julian Nagelsmann in Nordamerika die Koffer packen. Nach den blamablen Auftritten bei den letzten beiden Weltmeisterschaften in Russland und Katar konnte in diesem Jahr immerhin die K.o.-Runde erreicht werden. Dennoch ist die Enttäuschung und der Frust nach dem desaströsen Spiel gegen Paraguay groß in Fußball-Deutschland.
Auch Stefan Effenberg, einst Nationalspieler und mittlerweile als TV-Experte tätig, lässt seinem Unmut freien Lauf. In seiner Kolumne beim Nachrichtenportal t-online spricht der 57-Jährige von einer „Vollkatastrophe“ – und fordert tiefgreifende Konsequenzen.
Im wesentlichen sprach der einstige Gladbach-Star von einem Generationenwechsel, den der DFB anstreben solle. „Acht Spieler im WM-Kader waren 30 Jahre oder älter, vier weitere werden dieses Jahr noch 30. Vielleicht ist das ja jetzt der Zeitpunkt, noch konsequenter auf die Jüngeren zu setzen.“
Künftig sieht Effenberg Spieler wie Florian Wirtz, Jamal Musiala, Lennart Karl und Said El-Mala in der Pflicht, Verantwortung im deutschen Team zu übernehmen und die Offensivreihe zu bestücken. In der Abwehr sieht der „Tiger“ Malick Thiaw, Nico Schlotterbeck und Nathaniel Brown als wichtige Stützen.
Auf der Torhüterposition hingegen bedarf es einer kompletten Neuaufstellung, wie Effenberg in der Kolumne schreibt. „Das Kapitel Manuel Neuer beim DFB sollte jetzt endgültig geschlossen sein, aber auch eine Rückkehr zum 36-jährigen Oliver Baumann macht für mich langfristig keinen Sinn“, findet der 57-Jährige. Er sieht einen anderen Keeper als sinnvollste Option, ebenfalls vom FC Bayern: „Beim nächsten Länderspiel muss Jonas Urbig vom FC Bayern als neue deutsche Nummer 1 im Tor stehen.“

Foto: Getty Images
Ob und wie stark die personellen Konsequenzen beim DFB ausfallen, muss noch abgewartet werden. Effenberg dürfte mit seinen Forderungen auf eine jüngere Neubesetzung des Kaders aber nicht ganz alleine dastehen.







































