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·14. August 2026
Egnatia sorgt für Sensation, Anderlecht und Besiktas souverän weiter

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·14. August 2026

Die dritte Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League ist abgeschlossen und hat einige bemerkenswerte Geschichten hervorgebracht.
Für besonderes Aufsehen sorgte der albanische Meister Egnatia, der einen Hinspielrückstand eindrucksvoll drehte und sich erstmals einen Platz auf europäischer Liga-Phase-Ebene sicherte. Gleichzeitig bestätigten Traditionsklubs wie Anderlecht und Besiktas ihre Favoritenrolle und erreichten die Play-offs.
Die größte Überraschung der Runde gelang zweifellos Egnatia. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Shamrock Rovers schien das Aus der Albaner bereits besiegelt. Im Rückspiel in Rrogozhinë zeigte die Mannschaft jedoch eine beeindruckende Reaktion und gewann mit 5:1. Dank des 6:4-Gesamterfolgs steht Egnatia in den Play-offs und hat sich gleichzeitig erstmals einen Platz in einer europäischen Ligaphase gesichert.
Bereits nach wenigen Minuten verkürzte Daniel Adjessa mit seinem ersten von zwei Treffern den Rückstand aus dem Hinspiel. Noch vor der Pause drehten Alessandro Albanese und Ildi Gruda das Duell komplett zugunsten der Gastgeber. Shamrock Rovers brachte offensiv kaum etwas zustande und wurde von Egnatia über weite Strecken dominiert.
Auch eine Rote Karte kurz vor der Halbzeit brachte die Albaner nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil: Albanese legte nach der Pause den fünften Treffer nach und stellte endgültig die Weichen auf Aufstieg. Der spätere Anschlusstreffer von Graham Burke hatte lediglich statistischen Wert.
Mit dem Erfolg wird Egnatia erst der zweite albanische Klub nach Skenderbeu Korça, der in einer europäischen Gruppen- beziehungsweise Ligaphase vertreten sein wird.
Auch Iberia 1999 sorgte für einen Meilenstein. Die Georgier setzten sich nach Verlängerung mit 2:1 gegen Larne durch und qualifizierten sich erstmals für die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs.
Zum Matchwinner wurde Nika Sikharulashvili, dessen Treffer die Entscheidung brachte. Iberia folgt damit den Spuren von Dinamo Tiflis, das zuletzt vor mehr als zwei Jahrzehnten auf dieser Ebene vertreten war.
Während einige Außenseiter für Schlagzeilen sorgten, erledigten Anderlecht und Besiktas ihre Aufgaben souverän.
Anderlecht gewann nach dem Auswärtserfolg auch das Rückspiel gegen PAOK Thessaloniki mit 3:2 und zog mit einem Gesamtergebnis von 4:2 in die nächste Runde ein. Die Belgier profitierten dabei auch von zwei Platzverweisen auf Seiten der Griechen. Nach dem Verpassen der Ligaphase in der vergangenen Saison haben die Brüsseler nun die Chance auf die Rückkehr in den Europapokal-Herbst.
Besiktas setzte sich ebenfalls in beiden Spielen durch. Gegen Hradec Kralove genügte ein 1:0-Heimsieg, nachdem bereits das Hinspiel mit dem gleichen Ergebnis gewonnen worden war. Vaclav Cerny erzielte den entscheidenden Treffer für die Türken, die sich damit weiterhin Hoffnungen auf eine erfolgreiche Europa-League-Saison machen dürfen.
Für die Glasgow Rangers endete die Qualifikation dagegen enttäuschend. Nach einer 1:1-Heimpartie gegen Jagiellonia Bialystok reichte es insgesamt nicht mehr zum Weiterkommen. Die Polen setzten sich mit 3:2 nach zwei Spielen durch und nahmen die nächste Hürde.
RB Salzburg musste derweil zittern, schaffte aber den Sprung in die Play-offs. Nach einem turbulenten 3:3 bei Pafos avancierte Haris Tabakovic mit einem Hattrick binnen 16 Minuten zum Helden der Österreicher. Dank des 4:3-Gesamtsiegs bleibt Salzburg im Rennen um den Einzug in die Europa-League-Ligaphase.
Insgesamt qualifizierten sich 13 Mannschaften aus der dritten Qualifikationsrunde für die Play-offs. Gleichzeitig sicherten sich alle diese Teams bereits europäische Ligaphasen-Fußball im Herbst.
Besonders Egnatia wird den Abend jedoch so schnell nicht vergessen. Nach einem scheinbar aussichtslosen Hinspielrückstand gelang den Albanern eine der bemerkenswertesten Aufholjagden dieser Qualifikationsphase. Mit dem historischen Einzug in die nächste Runde hat sich der Klub bereits jetzt einen festen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert.
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