Frühes-Tor.de
·23. September 2026
„Eher ein negativer Aspekt“: Hoeneß passt die XXL-Pause gar nicht

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Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images
Drei Wochen lang bestreitet der VfB kein Pflichtspiel. Sebastian Hoeneß kommt die Unterbrechung nach dem schwachen Saisonstart ungelegen.
Der VfB Stuttgart erhält nach seinem durchwachsenen Saisonstart ungewöhnlich viel Zeit zur Aufarbeitung. Drei Wochen liegt zwischen dem 0:1 gegen Borussia Dortmund und dem nächsten Pflichtspiel beim SC Paderborn. Trainer Sebastian Hoeneß hätte den normalen Spielrhythmus allerdings gerne beibehalten. Für ihn kommt die XXL-Länderspielpause ausgerechnet zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
„Das wird eher ein negativer Aspekt sein“, erklärte Hoeneß gegenüber der Bild. Die Unterbrechung treffe seine Mannschaft in einer Phase, „in der man sie am wenigsten braucht, weil wir erst eine englische Woche hatten“. Statt dreimal zwei Wochen sieht der Spielplan in der Hinrunde nun zweimal jeweils drei Wochen ohne Bundesligapartie vor. „Aus Vereinssicht finde ich sie nicht besonders gut“, stellte der VfB-Trainer klar.
Untätig bleiben die Stuttgarter während der langen Pause dennoch nicht. „Das ist wie eine verlängerte Vorbereitung. Es gilt, die Zeit zu nutzen. Insbesondere die Jungs, die später angefangen haben oder angeschlagen sind“, erklärte Hoeneß. Der 44-Jährige kündigte für diese Spieler zusätzliche Trainingsreize an, um sie körperlich auf ein höheres Niveau zu bringen. Testspiele gegen den 1. FC Heidenheim und die SpVgg Greuther Fürth sollen ebenfalls dabei helfen.
Ernst wird es für den VfB erst wieder am 10. Oktober beim SC Paderborn. Nach dem mäßigen Saisonbeginn dürfte Stuttgart dort bereits unter einem gewissen Ergebnisdruck stehen. Hoeneß kann mit der langen Unterbrechung zwar wenig anfangen, muss sie nun aber für eine sportliche Kurskorrektur nutzen. Die ungewollte Pause wird damit zwangsläufig zur zweiten Vorbereitung.















