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·15. Juni 2026
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Die Einreise-Problematik hat bei der WM schon ein paar Wellen geschlagen. Weniger als 24 Stunden vor ihrem Auftakt erlebte auch die Nationalmannschaft von Uruguay einen herben Rückschlag für eine optimale Vorbereitung.
Ihr Flieger von Cancún nach Miami konnte aufgrund fehlender Unterlagen nicht abheben, da Berichten zufolge die FIFA die notwendigen Genehmigungen für den Überlandflug nicht rechtzeitig organisiert habe. Ein mittelschweres Fiasko, das La Celeste in ihrem WM-Basecamp in Playa del Carmen in Mexiko festhielt.
Der 'Guardian' fragte beim uruguayischen Fußballverband (AUF) an, ob es ein Fehler der FIFA gewesen sei und ein Sprecher des Verbands habe zugestimmt: "Aufgrund von Problemen, die nicht in der Hand des AUF liegen, wurde die Abreise von Mexiko verzögert."
Mehrere Stunden arbeitete der AUF hinter den Kulissen mit Hochdruck daran, einen Ersatzflug zu organisieren.
Die FIFA machte derweil gegenüber 'ESPN' deutlich, dass der Fehler aufseiten der Airline gelegen habe: "Die Airline hat sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt. FIFA hatte während der Verspätung engen Kontakt mit der Nationalmannschaft von Uruguay." Gemeinsam mit dem Flughafen und anderen Partnern hätten sie daran gearbeitet, das Problem schnellstmöglich zu lösen.
Für die Mannschaft von Marcelo Bielsa sind diese Umstände natürlich alles andere als optimal für den WM-Start gegen Saudi Arabien. Auch die angesetzte Pressekonferenz mit dem Trainer und Kapitän José María Giménez wurde gestrichen.
Bielsa betonte jedoch, dass die Umstände "kein Problem verursacht" hätten.
Mit deutlicher Verspätung konnte letztlich doch noch ein Flug organisiert werden. Giménez sah es dann auch nicht ganz wie sein Coach: "Wir hatten ein paar Komplikationen und es war schwierig." Die Mannschaft habe aber das Beste daraus gemacht und sich im Hotel erholt.
📸 ETIENNE LAURENT - AFP or licensors


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