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·8. März 2026
"Ein klares Foul": Schiri-Frust bei Hannover

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Es war ein bitterer Rückschlag für die Hannoveraner am Sonntagnachmittag. Gegen die SpVgg Greuther Fürth setzte es eine 1:2 Heimniederlage. Auch der Schiedsrichter stand nach dem Spiel im Mittelpunkt.
Nach einem Foul von Jannik Dehm an Husseyn Chakroun gab es keinen Strafstoß für die Niedersachsen. Der Schiedsrichter verlagerte das Foul vor den Strafraum und entschied auf Freistoß. "Das erste Foul würde ein Schiedsrichter in dieser Liga niemals geben, deswegen laufe ich weiter. Für mich ist das klare Foul dann im Sechzehner. Deswegen verstehe ich nicht, wieso nur auf das erste Foul geschaut wird. Ich war komplett im Sechzehner und spüre in meiner Wade einen Tritt", wird der Gefoulte im Kicker zitiert.
Auch bei Christian Titz war der Frust nach der Niederlage riesig und das Unverständnis groß. "Wie es mir der Schiedsrichter erklärt hat, kann ich seine Argumentationskette verstehen. Er hat gesagt, dass es in der Box für ihn nicht ausreichend war und er das Foul dann zurückverlegt hat", sagte dieser zu einem persönlichen Gespräch mit dem Unparteiischen. "Aber deswegen haben wir ja einen VAR draußen, der sieht das Bild und sagt dann zum Schiedsrichter, dass er es sich draußen anschauen soll. Das war ein klares Foul in der Box", führte der Chef-Trainer weiter aus.
Natürlich sei diese Szene sehr ärgerlich für die Niedersachsen gewesen. Immerhin sei die Szene eigentlich "einfach zu entscheiden" gewesen. Auch im Hinblick auf die gesamte Saison zeigte sich der Übungsleiter unzufrieden mit dem Videoassistenten. "Wenn ich ihnen aufzähle, wie oft das in der Saison bei uns schon war... Du kriegst ja die Dinge nicht mehr zurück. Das wird ein Punkt sein, den wir auf alle Fälle verbessern müssen, weil es eindeutig war", wurde der Coach deutlich.
Aber auch mit der eigenen Chancenverwertung war der Trainer sehr unzufrieden. "Zwei, drei klare Chancen" habe man vergeben. Dazu noch der verschossene Elfmeter von Enzo Leopold. "Das tut natürlich weh, das ist ein Spiel, das du nicht verlieren musst", befand der 54-jährige. Die drei Punkte hätten im engen Aufstiegskampf extrem gut getan. Hannover liegt mit 45 Zählern auf dem fünften Platz. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt genau diese fehlenden drei Punkte. Dazu wird es nächste Woche knifflig. Sonntags muss 96 bei Spitzenreiter Schalke antreten und aufpassen nicht etwas den Anschluss zu verpassen.









































