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·21. März 2026

„Ein Moment kann alles verändern“: Das ist die größte FC-Baustelle für das Rheinderby

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„Ein Moment kann alles verändern“: Das ist die größte FC-Baustelle für das Rheinderby

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Hendrik Broschart

21 März, 2026

Die Standardschwäche ist endlich abgelegt, doch vor dem Derby verweist FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die nächste Baustelle: Fehlende Härte in den Duellen. Warum das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zur echten Härteprobe werden wird für den 1. FC Köln: „Bin total transparent“- Hier sieht Kwasniok eine große Schwäche seiner Mannschaft

Die Standardschwäche scheint überwunden, doch vor dem Derby rückt die nächste Problemzone in den Fokus. Warum das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zur echten Härteprobe für den 1. FC Köln wird und wo Kwasniok die größte Schwäche seiner Mannschaft ausmacht.

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(Photo by Sebastian Widmann/Getty Images)

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Viel wurde in den vergangenen Wochen darüber diskutiert, worin ein Ausweg heraus aus der Ergebniskrise führen könnte. Thema war immer wieder die Standardschwäche der Geißböcke, hinter das Coach Lukas Kwasniok spätestens nach dem vergangenen Spieltag gegen den HSV ein Häkchen setzten kann – zumindest vorerst. Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach wies Kölns Trainer nun eigenhändig auf eine andere Schwäche im Spiel der Geißböcke hin: “Wenn wir in einer Sache zulegen können, dann ist es meiner Meinung nach in der Zweikampfführung, in Duellen.“ Er arbeite daran, seine Mannschaft auf ein zweikampfbetontes Spiel einzustellen: “Die Probleme bei den Standards haben wir egalisiert. Wir haben viele Abschlüsse. Aber, das habe ich den Jungs auch schon heute gesagt, in einem Derby wird es eben darauf ankommen, Duelle zu gewinnen”, und schob kryptisch hinterher: “Wenn ich sie nicht gewinnen kann, dann verliere ich sie zumindest nicht.”

Gladbach dominiert die Lüfte, Ragnar Ache aber auch

Und tatsächlich trifft der FC im Duell gegen Gladbach auf eine überdurchschnittlich zweikampfstarke Mannschaft. Die Elf von Eugen Polanski dominiert zusammen mit dem VfB Stuttgart den Luftraum: 54,4 Prozent der Zweikämpfe in der Luft gehen auf das Konto der Gladbacher, während der FC hier nur auf 51,7 Prozent kommt. Dennoch gehören die Domstädter in dieser Kategorie zu den sieben besten Mannschaften der Beletage. Maßgeblichen Anteil daran hat Kopfballmonster Ragnar Ache. Der Mittelstürmer befindet sich nach 26 Spieltagen unter den drei Bundesliga-Spielern mit den meisten gewonnenen Kopfballduellen. Mit 125 erfassten Duellen liegt er knapp hinter Luka Vuskovic vom HSV (128) und Willi Orban von RB Leipzig (132).

Neben Ache spielt im Duell Mano a Mano Eric Martel eine Schlüsselrolle. Der defensive Mittelfeldspieler ist der beste Zweikämpfer auf dem Platz. Im ligaweiten Vergleich schafft er es unter die Top 20 der Duellanten. Martel langt dabei gerne auch kräftig zu: Der 23-Jährige hat in der laufenden Spielzeit bereits 34 Fouls am Gegner begangen und belegt damit den sechsten Platz in dieser Kategorie. Und Martels Robustheit und harte Gangart ist es, die sein Coach für das Derby einfordert.

Einstimmen auf eine raue Begegnung

Im Hinspiel habe man spielerische Lösungen gegen die Elf vom Niederrhein herangezogen. Beim Rückspiel am Samstag werde nun ein anderer Wind wehen, meinte Kwasniok: “Wir haben im Hinspiel versucht, mit Huseinbasic, Johannesson und Kainz im Zentrum mit drei guten Fußballern zu agieren. Das geht zu Lasten der Konterabsicherung, weil die Spieler natürlich auch irgendwann den Ball verlieren”. Winterneuzugang Felipe Chávez muss sich demnach weiter für einen ersten Startelfeinsatz gedulden. Der talentierte Peruaner kam auch gegen die passiven Hamburger nur auf einen Kurzeinsatz. Das wird sich am nächsten Spieltag nicht ändern, schlussfolgerte Kwasniok: „Deshalb bringt man gute Fußballer oftmals erst hinten raus, wenn man ein Spiel nicht komplett dominieren kann, und arbeitet mit einer gewissen Physis, mit Körperlichkeit, mit Geschwindigkeit und Robustheit ein Spiel ab.“

Kwasniok: „Im Fußball kann ein Moment alles verändern“

Wer auch immer das Privileg haben wird, im 100. Rheinderby (Anpfiff 15.30 Uhr, Abrufbar im Liveticker auf come-on-fc.com) von Beginn an mit dem Geißbock auf der Brust auf dem Rasen zu stehen, der hat insbesondere eine Aufgabe zu erfüllen: “Es gilt einfach, dass die guten Fußballer, wie Felipe, Luca, Isak, Kuba und Said, auch in der Defensive voll dagegenhalten können. Und zwar immer.” Am vergangenen Spieltag gegen den HSV wäre dies den Kölnern um ein Haar um die Ohren geflogen: “Wenn man sich anschaut, wie der Eckball in Hamburg entstanden ist – der einzige Eckball von ihnen in der 94. Minute – dann verlieren wir auf unserer linken Seite ein Duell. Wir sind dann in der Mitte einen Tick zu spät und verlieren im Fünfer fast ein Duell. Daraus resultiert der einzige Eckball. Wir waren in den meisten Momenten voll da, aber im Fußball kann ein Moment alles verändern.”


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