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·1. März 2026

"Ein Punkt ist zu wenig": Ulm kommt weiter nicht vom Fleck

Artikelbild:"Ein Punkt ist zu wenig": Ulm kommt weiter nicht vom Fleck

Immerhin nicht verloren: Das war für den SSV Ulm nach dem 1:1 in Regensburg die wichtigste Erkenntnis, doch das Remis hilft den Spatzen im Abstiegskampf nicht weiter.

Ein "Punkt der Moral"

In der vierten Minute war die plötzlich da, die Riesenchance, auf den Siegtreffer. Nach einem langen Einwurf war Lucas Röser frei vor dem Tor, traf aber nur die Latte. "Da fehlt auch ein bisschen das Quäntchen Glück", sagte Trainer Pavel Dotchev im "MagentaSport"-Interview. "Wir betreiben viel Aufwand, belohnen uns aber nicht. So einer muss reingehen", haderte der Deutsch-Bulgare. Letztlich mussten sich die Spatzen mit dem Remis zufriedengeben, was aufgrund des Spielverlaufs zwar durchaus glücklich war, im Abstiegskampf aber nicht viel hilft.


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Dotchev sprach von einem "Punkt der Moral" und meinte, dass sein Team diese Partie vor vier Wochen "zu 100 Prozent verloren hätte", doch insgesamt sei der Punkt "zu wenig". Zwar sind die Ulmer nach Zählern mit Erzgebirge Aue gleichgezogen und liegen vorerst "nur" noch vier Punkte hinter dem rettenden Ufer. Doch sollte Saarbrücken am Sonntagabend gegen Schlusslicht Schweinfurt gewinnen, würde der Rückstand auf sieben Zähler anwachsen.

Dotchev sah "hervorragende" Leistung

Mit der Leistung war Dotchev nach dem frühen Rückstand (7.) indes zufrieden und bezeichnete sie als "hervorragend". Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der Jahn gleich mehrere Chancen auf weitere Tore ausließ und mehrfach im 1-gegen-1 am starken Schmitt im Tor scheiterte. "Er hat uns über Wasser gehalten, das war richtig gut", lobte Dotchev den Schlussmann, ohne dessen Paraden wohl eine deutliche Niederlage zu Buche gestanden hätte. "Ich finde, wir haben gut verteidigt, aber man schafft es nicht immer, alles zu verhindern, aber dafür ist ein Torwart ja da", gab sich der 20-Jährige im Vereins-TV ganz bescheiden.

Dennis Chessa, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum Ausgleich getroffen hatte, sprach indes davon, dass der Punkt "noch ein wichtiger" sein könne. Dotchev kündigte an, bis zum Schluss kämpfen zu wollen. Bislang sei noch kein Befreiungsschlag gelungen, doch sollte Ulm unter der Woche gegen Hoffenheim gewinnen, wäre es bei dann drei ungeschlagenen Spielen in Folge "trotzdem ein positiver Trend für uns. Das muss das Ziel sein". Lukas Mazagg wird am Dienstagabend allerdings nicht dabei sein, nachdem er zum fünften Mal Gelb gesehen hat. Auch der Einsatz von Marcel Seegert, der noch vor der Pause angeschlagen vom Platz musste, erscheint fraglich.

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