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·11. Mai 2026

Ein Sieg zum Rekord: Warum Freiburg mehr ist als ein Schaulaufen

Artikelbild:Ein Sieg zum Rekord: Warum Freiburg mehr ist als ein Schaulaufen

Die Königsklasse ist gebucht, Platz drei gesichert — aber die Roten Bullen haben den Saison-Stecker noch nicht gezogen. Denn am letzten Bundesliga-Spieltag in Freiburg geht es für RBL noch um einen Eintrag in die Geschichtsbücher.

Ein letzter Auftrag

Der Jubel nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FC St. Pauli war noch nicht ganz verklungen, da richtete Ole Werner den Blick schon wieder nach vorn. Für unseren Cheftrainer bleibt vor dem Saisonfinale in Freiburg eine letzte Mission.


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„Ich glaube, es ist nicht selbstverständlich, einen Spieltag vor Schluss das Ziel Champions League erreicht zu haben; sagen zu können, dass man sicher Dritter ist und vielleicht sogar noch einen Punkterekord erreichen kann. Das ist unser Ziel für das letzte Spiel.“

Und genau darin liegt die besondere Spannung vor dem 34. Spieltag: Mit einem Sieg im Breisgau würde RBL auf 68 Punkte springen. Mehr holten die Roten Bullen noch nie in der Bundesliga. Der bisherige Bestwert steht seit der Debütsaison 2016/17 bei 67 Punkten — jener Spielzeit, die bis heute einen besonderen Platz in unserer Clubgeschichte hat.

Auch Marcel Schäfer ließ keinen Zweifel daran, wie sehr ihn dieses Ziel reizt. Auf die Chance, die historische Bestmarke zu knacken, sagte unser Geschäftsführer Sport: „Da bin ich ganz, ganz scharf drauf. Ich will unbedingt, dass wir den Punkterekord erreichen.“

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Jung, mutig — und vor weiterer Bestmarke

Der Punkterekord ist das große Ziel — aber nicht die einzige Marke, die in Freiburg fallen kann. Mit 20 Siegen hat RBL den bisherigen Bundesliga-Bestwert bereits eingestellt. Ein weiterer Dreier im Breisgau wäre Sieg Nummer 21. Das gab es in einer Leipziger Bundesliga-Saison noch nie.

Noch besonderer wird diese Bilanz durch den Weg dorthin. Im Sommer begann am Cottaweg ein Aufbruch: mit einem neu zugeschnittenen Team, veränderten Rollen, frischen Gesichtern — und dem mit 23,7 Jahren jüngsten Kader der Bundesliga. Diese Mannschaft musste zusammenfinden, wachsen, Widerstände annehmen. Dass sie vor dem letzten Spieltag trotzdem auf Platz drei steht, zurück in der Champions League ist und nach dem Punkterekord greift, macht diese Saison umso wertvoller.

Marcel Schäfer hatte den Leipziger Weg früh beschrieben: „Junge Spieler verpflichten und begleiten, dass sie an ihr Leistungsmaximum herankommen. Das ist unser Weg und unsere Philosophie.“

In Freiburg kann RBL diesen eingeschlagenen Weg nun mit der besten Bundesliga-Saison der Clubgeschichte bestätigen.

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Gemeinsam zurück in die Königsklasse

Wie viel dieser Weg intern und auf den Rängen bedeutet, zeigte sich nach dem letzten Auftritt in der Red Bull Arena. David Raum nahm das Mikrofon, sprach zu den Fans und brachte die Erleichterung nach der fixen Champions-League-Qualifikation auf den Punkt: „Wir hatten ein ganz, ganz großes Ziel. Wir haben es gemeinsam erreicht.“

Auch Torschütze Xaver Schlager ordnete das knappe 2:1 ganz nüchtern ein: „Das Wichtigste war, dass wir gewonnen haben.“ Ein Satz, der gut zu diesem Nachmittag passte — und zu dieser Bundesliga-Saison. Nicht alles ging leicht von der Hand, nicht jeder Sieg war ein Feuerwerk. Aber diese Mannschaft hat oft genug Wege gefunden, Spiele zu entscheiden.

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Freiburg als Finale für die Geschichtsbücher

Natürlich wird die Aufgabe im Breisgau nicht einfach. Der SC Freiburg ist zu Hause traditionell unangenehm, intensiv und laufstark. Ein Auswärtssieg am letzten Spieltag muss erst einmal geholt werden.

Aber genau deshalb passt dieses Finale so gut. Eine Bestmarke bekommt man nicht geschenkt. Eine Rekordsaison muss man zu Ende spielen.

Für RBL geht es in Freiburg um mehr als den letzten Eintrag im Spielplan. Es geht um die Chance, eine starke Bundesliga-Saison mit einem historischen Ausrufezeichen zu beenden. Platz drei ist sicher. Die Champions League ist sicher. Der Siegrekord ist eingestellt. Der Punkterekord liegt nur noch einen Dreier entfernt.

Ein Sieg, 68 Punkte, 21 Erfolge.

Das wäre nicht nur ein schöner Abschluss.Das wäre ein neuer Maßstab.

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