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·30. Mai 2026

Ein Titel gegen die Blockade: 3 Gründe warum Arsenal das CL-Finale gewinnt

Artikelbild:Ein Titel gegen die Blockade: 3 Gründe warum Arsenal das CL-Finale gewinnt

Mit dem größten Spiel des Jahres endet die Saison im europäischen Vereinsfußball. Arsenal und Paris Saint-Germain greifen in Budapest nach dem Henkelpott.

Im Halbfinale setzten sich beide Finalisten der Champions League auf ihre Art durch. Titelverteidiger PSG lieferte gegen den FC Bayern ein echtes Spektakel beim 5:4 im Hinspiel und brachte den Vorsprung mit einem 1:1 in der Allianz Arena ins Ziel. Arsenal zwang Atletico nach umkämpften 180 Minuten durch ein Tor von Bukayo Saka im Rückspiel in die Knie, nachdem das erste Duell 1:1 geendet war.


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Weil die Franzosen mit mitreißendem Fußball ins Endspiel einzogen und schon im Vorjahr Inter beim 5:0 keine Chance ließen, geht die Mannschaft von Luis Enrique als Favorit ins Rennen. Dabei ist Arsenal alles andere als chancenlos. Hier sind drei Gründe, wieso die Gunners am Samstagabend erstmals in ihrer Historie den Henkelpott in den Himmel heben dürfen.

Außenseiterrolle kann Arsenal guttun

Da wäre zum einen die Ausgangslage. Die Rolle des Favoriten wird zwangsläufig Titelverteidiger PSG einnehmen. Der französische Meister hat in der ersten Elf quasi keine Schwachstelle, begeisterte in der K.O.-Phase und konnte sich in der Ligue 1 erlauben, Schlüsselspieler regelmäßig zu schonen. Ein Luxus, den Arsenal in der deutlich stärkeren Premier League nicht hatte.

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Foto: Getty Images

Doch im Dasein als Underdog liegt auch eine Chance. Arsenal muss endlich mal nicht einen tiefen Defensivblock bespielen, wie sie es in der Liga Woche für Woche tun mussten. PSG wird selbst mit offenem Visier agieren und den Gunners Räume geben, die sie selten haben. Es wird an Unterschiedsspielern wie Dirigent Martin Ödegaard, Außenstürmer Bukayo Saka und Konterspielern wie Kai Havertz oder Viktor Gyökeres und Gabriel Martinelli liegen, diese zu nutzen.

Blockade endlich gelöst: Meisterschaft befreit Arteta-Elf

Einen weiteren mentalen Vorteil bringt die Meisterschaft in der Premier League mit. Der erste Titel seit 22 Jahren war wie eine Erlösung für den ganzen Verein, allen voran für Mikel Arteta und seine Spieler. Nach drei Vizemeisterschaften in Serie und einer Spielzeit mit Höhen und Tiefen haben es die Nordlondoner endlich geschafft.

Der Titel gibt den Gunners Selbstvertrauen und hat die Zweifel beseitigt, dass man es nie nach ganz oben schaffen könnte. Die Saison ist bereits ein voller Erfolg und wird in die Vereinsgeschichte eingehen. In Budapest können die Engländer ohne Titel-Blockade im Kopf noch einen draufsetzen. Bei PSG macht die Meisterschaft in der Ligue 1 dagegen nichts mehr aus, der Titel ist Pflicht. Die Enrique-Elf hat daher mehr zu verlieren als der englische Champion.

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Abwehr-Bollwerk macht selbst PSG zu schaffen

Doch nicht nur auf mentaler Ebene, auch auf dem Platz haben die Gunners einige Trümpfe in der Hand. In erster Linie ist da selbstverständlich die Defensive zu nennen. Das Bollwerk um Keeper David Raya sowie das Innenverteidiger-Duo Gabriel und William Saliba sucht derzeit seinesgleichen. Mit Jurrien Timber steht der beste Rechtsverteidiger der Premier League pünktlich zum Endspiel vor dem Comeback, auf der Sechs sind Declan Rice und Myles Lewis-Skelly in bestechender Form.

Wenn es derzeit einer Hintermannschaft zuzutrauen ist, die Weltklasse-Offensive von Paris Saint-Germain in Schach zu halten, dann ist es die der Nordlondoner. Erst fünf Gegentore kassierte Arsenal in der Champions League – und offensiv hilft ja gerne mal ein Standard…

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