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Philipp Overhoff·5. September 2026
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Philipp Overhoff·5. September 2026
Hätte man vor dem Saisonbeginn eine Umfrage darüber durchgeführt, im Umfeld welchen Vereins die Stimmungslage am schlechtesten ist, hätte Werder Bremen wohl ziemlich erfolgreich abgeschnitten.
Dieser Eindruck verfestigte sich dann am vergangenen Wochenende. Gegen den SC Freiburg kamen die Norddeutschen sang- und klanglos mit 1:4 unter die Räder. Heftige Verletzungssorgen schlugen zusätzlich auf das grün-weiße Gemüt – vor allem weil mit RB Leipzig an diesem Wochenende ein starker Gegner wartet.
Wer dieses Spiel aber schon im Vorhinein verloren gab, der hat seine Rechnung ohne die Bremer Stehaufmännchen gemacht. Gegen den CL-Vertreter aus Sachsen feierte Werder einen Auftakt nach Maß und ging schnell mit 1:0 in Führung.
Nach einem cleveren Pass von DFB-Stürmer Niclas Füllkrug war es Eren Dinkci, der das Weserstadion förmlich zum Explodieren brachte. Den tonnenschweren Stein, der da von den Herzen der Fans gefallen ist, dürfte man auch im 370 Kilometer entfernten Leipzig noch gehört haben...
Mittlerweile steht es sogar 3:0. Niclas Füllkrug erzielte das erste Bundesliga-Tor nach seiner Werder-Rückkehr (68.), ehe Marco Grüll weiter erhöhte (80.).
📸 Selim Sudheimer - 2026 Getty Images
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