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·24. Juli 2026
Ein Treffer, ein Assist und eine erste Duftmarke – so lief das Debüt von Luka Lochoshvili

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Simon Bartsch
24 Juli, 2026
Das Debüt kam verspätet, doch es war ein erfolgreiches. Beim Regionalligisten SV Bergisch Gladbach 09 setzte Luka Lochoshvili ein erstes Ausrufezeichen und zeigte auf mehreren Ebenen, warum der FC den Spieler verpflichtet hat.
Luka Lochoshvili hinterließ einen ersten guten Eindruck beim 1. FC Köln
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Keine neun Minuten stand Luka Lochoshvili im FC-Trikot gegen Bergisch Gladbach erstmals auf dem Platz, da stieg der Innenverteidiger bei einer Ecke am höchsten, nahm Maß und nickte den Ball in die Maschen. Der Abwehrspieler erzielte damit das zwischenzeitliche 4:0 und wohl so etwas wie die Vorentscheidung. Denn bis zur Halbzeit spielte der Regionalligist nicht nur mit, er war phasenweise sogar die gefährlichere Mannschaft. Dass der Georgier ausgerechnet mit dem Kopf nach einer Ecke für den FC erfolgreich war, war kein Zufall. „Locho“ betonte nach dem Spiel, dass der Kopfball durchaus eine seiner Stärken ist. „Vergangene Saison hatte ich insgesamt sieben Treffer. Das war schon nicht schlecht“, sagte der Georgier nach dem Spiel. „Ich will aber immer ein bisschen mehr. Ich hoffe, ich treffe auch im FC-Trikot.“ Das hoffen die Kölner Verantwortlichen auch. Schließlich soll der Innenverteidiger die FC-Standards aufwerten. Ein Kernproblem der Vorsaison.
Und das eben nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive. „Wir freuen uns natürlich, das Locho kommt und direkt das tut, wofür wir ihn geholt haben“, sagte daher auch Trainer René Wagner nach der Begegnung mit einem breiten Grinsen. Der Coach vergaß dabei aber nicht, auch die anderen Innenverteidiger zu erwähnen. Doch der Abwehrspieler überzeugte eben nicht nur mit seinem Treffer. Denn mit einem starken Pass aus der eigenen Hälfte bereitete der Georgier auch das 7:0 durch Youssoupha Niang stark vor. „Das macht er super. Er hat gezeigt, dass er stark am Ball ist“, sagte der Torschütze. Tatsächlich war der Vertikalpass nicht der einzige, den Lochoshvili spielte, der gefährlichste war er allemal. In der Defensive fiel der Abwehrspieler so gut wie gar nicht auf, was aber auch an den eher harmlosen Angriffen des Gegners geschuldet war. Denn der SV09 fand im zweiten Abschnitt so gut wie gar nicht mehr statt.
Doch „Locho“ sprach mit seinen Mitspielern, dirigierte, gab klare Anweisungen. „Er ist mit seiner Präsenz da und gibt dem Team Halt“, sagte Niang. Der Georgier fühlte sich auf dem Platz sichtbar wohl und sammelte direkt zwei Scorer. „Es fühlt sich gut an. Ich bin froh, so anzufangen. Aber es war erst einmal nur ein Testspiel“, sagt Lochoshvili. „Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass ich dem Team auch in offiziellen Spielen helfen kann.“ Doch der Abwehrspieler gab auch zu, dass noch nicht alles rund lief. „Ich bin neu und da ist es immer ein bisschen schwierig“, sagte der Innenverteidiger. „Es wird aber sicherlich jedes Mal besser, wenn ich die Qualitäten der anderen Spieler besser kenne.“ Damit soll nun im Trainingslager in Kitzbühel begonnen werden. Einen ersten guten Eindruck hat der Spieler hinterlassen. Getrübt wurde das Debüt ausgerechnet von der letzten Aktion, als sich der Abwehrspieler leicht am Sprunggelenk verletzte. Beim FC ging man am Donnerstagabend aber nicht von einer schweren Verletzung aus.







































