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·10. Januar 2026

Eindeutige Signale: Leipzig-Star drängt auf Winterwechsel

Artikelbild:Eindeutige Signale: Leipzig-Star drängt auf Winterwechsel

18 Jahre war El Chadaille Bitshiabu gerade mal alt, als er seinen heimatverein Paris Saint-Germain verließ und sich RB Leipzig anschloss. Schließlich hatten französische Innenverteidiger bei den Sachsen eine lange Tradition.

Nordi Mukiele, Ibrahima Konaté oder auch Castello Lukeba erreichten bei den Roten Bullen das nächste Level und starteten in Konatés Fall sogar eine Weltkarriere. Auch Bitshiabu wollte diesen Weg gehen – doch bisher ist eher das Gegenteil der Fall.


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Der Franzose wurde oft von Verletzungen zurückgeworfen, einen Stammplatz konnte er sich in Leipzig nie wirklich erkämpfen. Auch in dieser Saison stand er erst dreimal auf dem Feld. Für die Ansprüche des 20-Jährigen zu wenig, weshalb er einen sofortigen Tapetenwechsel forciert.

Großes Interesse an Bitshiabu

Wie die Bild berichtet, hat Bitshiabu den Berater gewechselt – ein deutlicher Hinweis, dass er seinen Abschied vorantreiben will. An Interessenten mangelt es nicht: Laut der L'Equipe haben die AS Monaco, Manchester United und Olympique Lyon den Innenverteidiger auf dem Zettel. Und aus der Bundesliga soll sich Bayer Leverkusen erkundigt haben.

Ein Bundesligist ist bei Bitshiabu sogar schon abgeblitzt: Borussia Mönchengladbach. Sportdirektor Rouven Schröder ist großer Fan des 20-Jährigen und fragte wegen einer Winter-Leihe an. Leipzig aber blockte ab, die Fohlen holten stattdessen Kota Takai von Tottenham.

RB hat einen klaren Plan

RB will sein Juwel nämlich nicht gehen lassen. Neben seinem Potenzial ist ein ganz wichtiger Grund dafür die Tatsache, dass Bitshiabu neben Castello Lukeba der einzige Linksfuß in der Innenverteidigung ist – einen anderen Backup gibt es folglich also nicht.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Sportdirektor Marcel Schäfer am Rande des Traingslagers sagte: "Der eine oder andere ist sicherlich mit seiner Einsatzzeit nicht ganz so zufrieden. Trotz alledem wollen wir mit dem Kader die zweite Hälfte der Saison gestalten, weil wir von ihm überzeugt sind. Wir haben ein großes Vertrauen in die Gruppe."

Bitshiabu wird sich also höchstwahrscheinlich in Geduld üben müssen – diese könnte im Sommer allerdings belohnt werden. Denn dann ist ein Abgang von Lukeba sehr wahrscheinlich, für fest geschriebene 80 Millionen Euro kann der 22-Jährige die Sachsen verlassen. Schlägt dann die Stunde von Bitshiabu?

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