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·15. April 2026

„Eine Schande und nicht zu tolerieren“: Barça geht gegen UEFA auf die Barrikaden

Artikelbild:„Eine Schande und nicht zu tolerieren“: Barça geht gegen UEFA auf die Barrikaden

Nach dem bitteren Aus in der Champions League kochen beim FC Barcelona die Emotionen hoch. Präsident Joan Laporta übt scharfe Kritik an den Schiedsrichtern und kündigt sogar eine erneute Beschwerde bei der UEFA an.

Schiri-Ärger bei Barça: Laporta kündigt Protest an

Das Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Atlético Madrid hat beim FC Barcelona nicht nur sportliche Enttäuschung hinterlassen, sondern vor allem heftige Diskussionen über die Schiedsrichterleistungen ausgelöst. Nach zwei umkämpften Spielen sehen sich die Katalanen benachteiligt – und wollen das nicht einfach hinnehmen.


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Im Mittelpunkt der Kritik steht erneut die UEFA, bei der Barcelona bereits nach dem Hinspiel Einspruch eingelegt hatte. Damals ging es unter anderem um einen nicht gegebenen Handelfmeter sowie eine umstrittene Rote Karte gegen Pau Cubarsí. Der Verband wies die Beschwerde am Dienstag jedoch klar zurück, erklärte sie für „unzulässig“.

Doch auch im Rückspiel fühlte sich Barça nicht fair behandelt. Mehrere Entscheidungen – darunter ein Platzverweis gegen Eric García sowie strittige Szenen im Strafraum – sorgten für anhaltenden Unmut. Joan Laporta, ab Juli wieder Präsident, fand am Mittwochnachmittag gegenüber Reportern deutliche Worte und kündigte Konsequenzen an: „Sowohl der Schiedsrichter als auch der Videoassistent war eine Schande. Eine Schande. Das ist nicht zu tolerieren. Schon im Hinspiel bekamen wir keinen Elfmeter gepfiffen und zudem haben sie einen Spieler von uns vom Platz gestellt, wobei es eigentlich eine Gelbe Karte war. Giuliano Simeone hatte den Ball nicht unter Kontrolle. Daher war es eine Gelbe Karte. Der Schiedsrichter hat das gut entschieden, aber der VAR ließ ihn die Entscheidung korrigieren und eine Rote Karte zücken, die uns sehr geschadet hat. Die Schiedsrichter-Entscheidungen in dieser Runde haben uns sehr benachteiligt. Koundé hätte im Rückspiel definitiv an den Ball kommen können, Eric war nicht der letzte Mann. Der Schiedsrichter entschied sich für eine Gelbe Karte und der VAR ließ ihn die Entscheidung korrigieren. Eine weitere falsche Entscheidung. Das Tor von Ferran war ein Tor und das Foul an Olmo ein Elfmeter.“

Barça-Vorteil bei Schiris? „Wer das behauptet, besitzt keine Scham“

Der 63-Jährige weiter: „Das ist nicht hinnehmbar. Wir hatten eine Beschwerde eingereicht und die Antwort darauf war, dass sie nicht zulässig sei. Jetzt fordern wir Erklärungen, warum das so ist. Ich gehe davon aus, das hat mir auch der Präsident Yuste gesagt, dass eine weitere Beschwerde eingereicht wird. Was sie uns gestern wieder angetan haben, ist nicht hinnehmbar. Wer behauptet, die Schiedsrichter würden Barça bevorteilen, besitzt keine Scham. Diejenigen müssen sich nur diese Champions-League-Runde anschauen.“

Raphinha schießt gegen Schiedsrichter

Auch innerhalb der Mannschaft war und ist der Frust groß. Besonders deutlich äußerte sich Raphinha, der die Partie ungewöhnlich scharf kommentierte: „Das Spiel wurde uns gestohlen, die Schiedsrichterleistung war sehr schlecht.“

Für zusätzliche Nebengeräusche hatte bereits vor dem Rückspiel eine ungewöhnliche Diskussion gesorgt. Trainer Hansi Flick kritisierte die Rasenhöhe im Stadion von Atlético und vermutete, dass die Gastgeber sie bewusst wählten, um das Spiel seiner Mannschaft zu beeinträchtigen. Die „Rojiblancos“ reagierten darauf später mit einem spöttischen Kommentar in den sozialen Netzwerken.

Unabhängig davon bleibt die Stimmung in Barcelona unruhig. Das erneute Scheitern bedeutet zugleich das elfte Jahr ohne Champions-League-Titel.

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