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·10. April 2026
„Eine unglaubliche Schärfe“: Leverkusen-Coach Hjulmand warnt vor dem BVB

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Für Bayer Leverkusen steht eine Menge auf dem Spiel. Bei einer Niederlage am Samstag (11. April, 15:30 Uhr) in Dortmund droht die Werkself, die Champions League zu verpassen. Chef-Coach Kasper Hjulmand (54) steht bereits in der Kritik.
Vier Punkte ist der Tabellenvierte VfB Stuttgart schon enteilt. Es hätten sogar noch mehr sein können, wenn Leverkusen am vergangenen Spieltag den 1:3-Rückstand gegen Kellerkind VfL Wolfsburg nicht in einen 6:3-Sieg gedreht hätte. So vermieden die Rheinländer das sechste sieglose Pflichtspiel in Serie.
Für die Partie gegen den BVB hat sich Hjulmand drei Punkte zum Ziel gesetzt. „Das Ziel ist ein Sieg, es wäre ein großer Push für uns. Wir wollen den Abstand verringern“, erklärt der Däne im Rahmen der Pressekonferenz am Freitag mit Blick auf die Tabelle. Der Leverkusener Trainer lobt den kommenden Gegner: „Ich erwarte ein Topspiel gegen einen super Gegner.“
In dieser Saison treffen beide Vereine zu bereits dritten Mal aufeinander. Zuvor siegte jeweils das Auswärtsteam. In der Bundesliga gewannen die Dortmunder in der BayArena mit 2:1. Nur wenige Tage später revanchierte sich Bayer im DFB-Pokal mit 1:0. „Wir haben bisher zweimal in dieser Saison gegen Dortmund gespielt, beide Spiele waren sehr eng“, erinnert sich Hjulmand und prognostiziert: „So wird es auch morgen sein.“
Leverkusen hat ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Im Pokal steht die Werkself im Halbfinale, trifft Mitte April zu Hause auf den FC Bayern München. „Dortmund hat keine Englischen Wochen mehr, sowohl national als auch europäisch“, sieht Hjulmand einen Vorteil für die vermeintlich ausgeruhteren Borussen. „Sie kommen jede Woche mit viel Feuer und sind aktuell in sehr guter Form.“

Foto: Getty Images
Mit 28 Punkten stellen die Schwarz-Gelben das beste Team der Rückserie. Leverkusen sammelte dagegen erst 17 Zähler. Hjulmand sieht die Westfalen als Vorbild für seine Elf. „Sie haben eine unglaubliche Schärfe, die wir ebenfalls brauchen“, betont der 54-Jährige, der von der Effizienz des BVB weiß. „Oft haben sie nicht viel mehr Chancen als der Gegner, dennoch gewinnen sie die Spiele“, sagt der Fußballlehrer, der seit Anfang September 2025 im Amt ist. Dies sei den Dortmunder zuletzt auch beim 2:0-Erfolg in Stuttgart gelungen, als sie in der Nachspielzeit zuschlugen.
Schwerpunkt seiner Einheiten war das Defensivverhalten, berichtet Hjulmand. Mit Blick auf die insgesamt sechs Gegentore jüngst gegen Heidenheim und Wolfsburg kritisiert er: „Wie wir zuletzt verteidigt haben – das geht so nicht.“









































