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·12. August 2026

„Einer der größten Skandale“: Hummels schießt scharf gegen Infantino

Artikelbild:„Einer der größten Skandale“: Hummels schießt scharf gegen Infantino

Nicht nur die UEFA hat genug von den Machenschaften von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Auch Ex-Profis melden sich zu Wort.

In seinem Podcast „Alleine ist schwer“ kritisierte Mats Hummels den Chef des Weltverbandes und seinen Plan, die WM über eine Vermarktungsfirma der FIFA für Investoren zu öffnen. „Dass du das größte Sportereignis der Welt den Menschen wegnehmen willst und dein eigenes Ding daraus machst, das finde ich Wahnsinn“, wurde der ehemalige Dortmunder deutlich. Es gebe nichts Verbindenderes in der Sportwelt als die WM, fügte er an.


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„Wahrscheinlich sind Macht und Geld irgendwann eine Droge – es kann nicht anders sein“, überlegte Hummels im Gespräch mit seinem Podcast-Partner Lukas Feldhoff: „Die FIFA macht in den letzten Jahren alles dafür, den Fußball unpopulärer zu machen.“ Die Verantwortlichen würden den Fußball „einmal komplett finanziell ausmelken“. Hummels befürchtet, dass „die Leute in ein paar Jahren oder Jahrzehnten keinen Fußball mehr schauen, weil sie es sich nicht mehr leisten können.“

Hummels lobt UEFA-Reaktion auf Infantino-Pläne: „Richtig gut!“

Was steigende Preise mit der Fußball-Stimmung machen, konnte der Weltmeister von 2014 als Experte beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada hautnah miterleben: „Es ist ein Problem wenn du dir als Fan kein Stadionticket mehr leisten kannst, weil es so viel kostet wie jetzt bei der WM. Ich war traurig darüber, wie leer die Stadien teilweise waren.“ Auch die verpflichtenden „Hydration Breaks“, die für zusätzliche Werbeblöcke genutzt wurden, kritisierte Hummels.

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Foto: IMAGO

Lobende Worte fand der frühere Klasse-Innenverteidiger für die Reaktionen der Kontinentalverbände. UEFA, CONCACAF und AFC hatten sich geschlossen gegen Infantinos Vorstoß zur Wehr gesetzt und dafür gesorgt, dass der Schweizer seine Pläne verwerfen musste. „Ich glaube, damit hat er sein eigenes Ende als FIFA-Präsident eingeleitet“, verbindet Hummels das Beben mit der Hoffnung auf einen Wechsel an der Spitze des Weltverbandes: „Ich liebe den großen UEFA-Widerstand. Ich finde es richtig gut, wie aggressiv sie dagegen vorgegangen sind.“

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