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·16. Januar 2026
Einigung nur noch „Formsache“? BVB vor Transfer von Brasilien-Juwel

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·16. Januar 2026

Verpflichtet Borussia Dortmund schon bald ein neues Abwehr-Juwel aus Brasilien? Mit Kauã Prates ist sich der BVB bereits einig, nun läuft der Ablösepoker mit Cruzeiro.
Borussia Dortmund hat im Werben um das brasilianische Top-Talent Kauã Prates einen wichtigen Schritt gemacht. Nach übereinstimmenden Informationen von Sky und BILD besteht inzwischen eine mündliche Einigung zwischen dem Bundesligisten und dem Linksverteidiger, der seine Zukunft in Dortmund sieht. Die Gespräche mit seinem Klub Cruzeiro Belo Horizonte laufen allerdings noch – vor allem bei der Ablösesumme gibt es weiterhin unterschiedliche Vorstellungen.
Der BVB hat demnach bereits ein erstes Angebot in Höhe von knapp zehn Millionen Euro für den 17-Jährigen abgegeben, das die Verantwortlichen in Brasilien jedoch ablehnten. Die BILD geht sogar so weit, eine Einigung zwischen beiden Klubs als „Formsache“ zu bezeichnen. Prates steht noch bis Ende 2027 unter Vertrag, zudem ist eine hohe Ausstiegsklausel verankert. Cruzeiro zeigt sich daher entspannt in den Verhandlungen.
Sportdirektor Joaquim Pinto machte die Haltung des Klubs zuletzt deutlich: „Wir haben es nicht eilig, zu verkaufen, wir sind nicht darauf aus, zu verkaufen“, erklärte der Funktionär und ergänzte, dass man nur dann gesprächsbereit sei, „wenn nun die richtigen Angebote zum richtigen Preis eingehen“.
Dortmunds Interesse kommt nicht von ungefähr. Auf der linken Abwehrseite sehen die Verantwortlichen mittelfristig Bedarf, zumal sich der Abschied von Talent Almugera Kabar abzeichnet. Prates gilt als moderner Außenverteidiger mit starkem linken Fuß, der zudem in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann – ein Profil, das beim BVB auf große Zustimmung stößt.
Auch sportlich bringt der Teenager bereits bemerkenswerte Referenzen mit. Mit der brasilianischen U17-Nationalmannschaft gewann er 2025 die Südamerikameisterschaft, für Cruzeiro sammelte er trotz seines jungen Alters schon 14 Pflichtspieleinsätze in der ersten Mannschaft.
Während in Dortmund die Personalplanungen für die kommende Saison auf Hochtouren laufen, scheint zumindest eine Hürde bereits genommen: Der Spieler selbst hat sich klar positioniert – nun liegt es an den Klubs, auch finanziell zueinanderzufinden.









































