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·31. Mai 2026
Einigung zwischen BVB und Fenerbahce? Der wahre Stand bei Guirassy

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·31. Mai 2026

Zuletzt nahmen die Gerüchte um einen Abgang von Serhou Guirassy bei Borussia Dortmund immer mehr Fahrt auf. Nun wird deutlich, was wirklich hinter den Spekulationen um einen Wechsel des BVB-Stürmers in die Türkei steckt.
Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Serhou Guirassy zu Fenerbahce Istanbul werden immer konkreter. Demnach beschäftigt sich der türkische Spitzenklub intensiv mit einer Verpflichtung des Torjägers von Borussia Dortmund. Gespräche mit dem Umfeld des Stürmers sollen bereits stattgefunden haben.
Besonders brisant: Laut dem türkischen Journalisten Yagiz Sabuncuoglu soll Präsidentschaftskandidat Aziz Yildirim für den Fall eines Wahlsiegs bereits eine grundsätzliche Einigung mit Guirassy erzielt haben. Eine offizielle Bestätigung gibt es zwar nicht, dennoch sorgen die Meldungen in der Türkei für Aufsehen.
Auch Yildirims Gegenkandidat Hakan Safi äußerte sich öffentlich zu dem Thema und ließ dabei tief blicken. „Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird Guirassy holen. Deshalb wird auch dieser Bruder von euch ihn verpflichten, so Gott will“, erklärte Safi und deutete damit an, dass der Angreifer unabhängig vom Wahlausgang ganz oben auf der Wunschliste des Klubs steht. Borussia Dortmund könnte bei einem entsprechenden Angebot gesprächsbereit sein. Da Fenerbahce nicht zu den Vereinen gehört, die Guirassys Ausstiegsklausel aktivieren können, wäre die Ablöse frei verhandelbar.
Einem aktuellen Bericht der BILD zufolge läge die Schmerzgrenze der Dortmunder bei rund 40 Millionen Euro. Die Türken sollen allerdings versuchen, diese Forderung noch zu drücken. Offiziell hält der BVB weiterhin an seinem Torjäger fest. Sportchef Ole Book stellte zuletzt klar: „Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und nicht unsere Prämisse, zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen.“ Gleichzeitig räumte er ein: „Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken.“

Foto: IMAGO
Nach Informationen der BILD beobachtet Guirassy die Lage derzeit gelassen. Der 30-Jährige soll zunächst abwarten wollen, welche Möglichkeiten sich im weiteren Verlauf des Transfer-Sommers noch ergeben. Erst nach der Weltmeisterschaft dürfte der Markt richtig in Bewegung kommen.
Damit bleibt die Situation offen. Fest steht jedoch: Das Interesse von Fenerbahce ist offenbar ernst, die Diskussionen in Istanbul nehmen an Fahrt auf und ein Wechsel des Dortmund-Stars ist längst kein unrealistisches Szenario mehr. Ob daraus tatsächlich ein Transfer wird, könnten die kommenden Wochen entscheiden.
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