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·21. September 2026

Einstige VfB-Schaltzentrale mit Endo: Was macht eigentlich Orel Mangala heute?

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Von 2017 bis 2022 war Orel Mangala für fünf Jahre beim VfB Stuttgart aktiv. Die Schwaben hatten den damals 19-Jährigen nach ihrem Aufstieg in die Bundesliga für 1,5 Millionen Euro von der U21 Anderlechts an Bord geholt.

Der Belgier war im Ländle dann ab 2019, nach einer erfolgreichen Leihe zum Hamburger SV, gesetzt. Zusammen mit Wataru Endo bildete Mangala in Folge eine starke Doppelsechs, die sich zwischenzeitlich zur einer der besten Mittelfeldzentralen der ganzen Bundesliga entwickelte. Während Endo als Allrounder sowohl defensive Stabilität garantierte als auch Torgefahr ausstrahlte, bereicherte Mangala das Mittelfeld der Stuttgarter ideal durch seine unwiderstehlichen Dribblings, seine Körperlichkeit und clevere Lösungen bei Gegnerdruck.


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Mangala spielte sich in England fest

2022 erfolgte dann Mangalas Wechsel zu Nottingham Forest in die Premier League. Dafür kassierte Stuttgart eine Ablöse von 13 Millionen Euro. Der Feintechniker konnte auf der Insel ganz gut Fuß fassen und sammelte in seinen zwei Jahren in Nottingham 47 Einsätze. Doch nachdem Mangala Forest im Jahr 2024 verließ, ging es bergab.

Olympique Lyon ließ sich den Belgier einiges kosten: Nach einer stattlichen Leihgebühr von knapp zwölf Millionen Euro im Winter machten die Franzosen den Deal im Sommer für weitere 23,4 Millionen Euro permanent. Mit diesem Gesamtpaket krönte sich Mangala zum teuersten Transfer der Vereinsgeschichte – ein Rekord, der bis heute Bestand hat. Doch der zentrale Mittelfeldspieler erwies sich letztlich als wahrer Transfer-Flop. In Lyon sammelte der Ex-VfB-Profi nur neun Ligue-1-Partien, sodass sich die Franzosen entschieden, ihn zwei Monate nach der Festverpflichtung direkt zum FC Everton weiterzuverleihen.

Sein zweiter Anlauf in der Premier League verlief eigentlich ordentlich, Mangala war bei Everton gesetzt und spielte eine gute Hinrunde. Jedoch kam es im Janaur 2025 zu seinem bisher größten Rückschlag seiner Karriere: Mangala erlitt einen Kreuzbandriss und war gut zehn Monate raus.

Wieder fit und zur vergangenen Saison nach Lyon zurückgekehrt, spielte Mangala wieder keine Rolle und fügte nur neun weitere Ligue-1-Partien auf sein Konto hinzu.

Neuer Versuch in Spanien

In diesem Sommer erfolgte dann die nächste Leihe für den mittlerweile 28-Jährigen. Nun spielt Mangala in LaLiga bei Getafe. Dort gibt er einer sehr defensiv eingestellten Truppe die nötige Kreatvität aus dem Mittelfeldzentrum und ist bislang auch fest gesetzt. In sechs der ersten sieben Ligaspielen startete der Belgier, fünfmal blieb er sogar über die volle Distanz auf dem Rasen.

Mangalas Karriere hatte seit dem Abgang aus Stuttgart Höhen und Tiefen. Zwar wurde der Belgier nicht zu einem Spieler der Weltklasse, das Potenzial wurde ihm teilweise zugesprochen, allerdings hat der 28-Jährige seither einen ordentlichen Werdegang hingelegt, der jetzt in Spanien ein neues positives Highlight für ihn bereitzuhalten scheint.Bei Stammklub Lyon ist sein Vertrag derweil noch bis 2028 gültig. Eine Zukunft bei OL dürfte Mangala aber nicht haben. In Spanien will er sich in Madrids Vorstadt wieder für höhere Aufgaben empfehlen. Eine Kaufoption besitzt Getafe nicht.

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