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·28. Mai 2026

Eintracht-Comeback von Hütter oder Glasner? Warum Frankfurt gewarnt ist

Artikelbild:Eintracht-Comeback von Hütter oder Glasner? Warum Frankfurt gewarnt ist
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Oliver Glasner (l.) und Adi Hütter (r.) waren bereits Trainer von Eintracht Frankfurt. Bild: Getty Images

Die Fans von Eintracht Frankfurt träumen von einer Rückkehr des Erfolgscoachs Adi Hütter. Doch Trainer-Rückholaktionen bringen selten Glück.


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Die Tage von Albert Riera bei Eintracht Frankfurt sind gezählt. Seit Wochen wird bereits über mögliche Nachfolger diskutiert. Bei den Fans stehen Adi Hütter und Oliver Glasner ganz oben auf der Wunschliste. Beide sind Österreicher, beide haben mit der Eintracht schon große Erfolge erzielt. Hütter, derzeit ohne Verein, führte die Adler in das Halbfinale der Europa League. Glasner, der sein Engagement bei Conference-League-Sieger Crystal Palace in der Premier League beendet, vollendete Hütters Werk 2022 mit dem tatsächlichen Triumph in der Europa League.

Glasner beendet sein London-Abenteuer

Eine Rückkehr Glasners gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich. Zum einen gab es bei seinem Abgang 2023 Schwierigkeiten, zum anderen hat Glasner offenbar ambitionierte Klubs im Blick, darunter Bayer 04 Leverkusen. Auch eine Rückkehr von Glasners Vorgänger Adi Hütter findet in Frankfurt Anklang. Der Landsmann Glasners ist nach seiner Zeit bei AS Monaco aktuell vereinslos. Dennoch deuten die Hinweise eher darauf hin, dass die Eintracht unter Sportvorstand Markus Krösche einen weiteren „Underdog“-Trainer sucht – jemanden, der nicht aus den Top-Fünf-Ligen Europas stammt. Historisch gesehen wäre das für die Eintracht wohl die bessere Wahl. Denn Trainer-Rückholaktionen waren in Frankfurt selten von Erfolg gekrönt. Frühes-Tor.de nennt warnende Beispiele:

Armin Veh feierte in seiner ersten Amtszeit große Erfolge: 2012 gelang der Aufstieg in die Bundesliga, kurz darauf qualifizierte man sich für die Europa League. 2014 trennte man sich einvernehmlich, sodass 2015 einer Rückkehr nichts im Weg stand. Doch im Frühjahr 2016 befand sich die Eintracht auf einem Abstiegsplatz, Veh musste vorzeitig gehen.

Veh war mit diesem Schicksal nicht allein. Trainer-Legende Dragoslav Stepanovic ist ein bekanntes Beispiel: 1992 verpasste er mit der Eintracht knapp die Meisterschaft, 1993 folgte die erste Trennung. Ein neuer Versuch startete im April 1996, doch Stepanovic konnte die Mannschaft nicht vor dem Bundesliga-Abstieg retten. Kurz darauf trennte man sich erneut in der 2. Liga.

Auch Jörg Berger erlebte in Frankfurt keine erfolgreiche Rückkehr. Er übernahm im Winter 1988 und rettete die Eintracht vor dem Abstieg. In der Folge ging es in der Tabelle nach oben: Platz drei und im nächsten Jahr Platz vier. Trotzdem folgte im April 1991 die Trennung. Acht Jahre später kehrte Berger als „Feuerwehrmann“ zurück und schaffte schnell den Klassenerhalt. Doch in der darauffolgenden Saison lief es katastrophal: Zwischen Spieltag vier und 17 gab es zwölf Niederlagen, nur ein Remis und einen Sieg. Die Eintracht zog die Konsequenzen und entließ Berger erneut. Fazit: Von Trainer-Rückholaktionen sollte man bei Eintracht Frankfurt besser Abstand nehmen.

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