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·3. August 2026
Eintracht Frankfurt denkt bei Uzun offenbar um

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·3. August 2026

Es ist das beherrschende Transfer-Thema am Riederwald: Bleibt Can Uzun in Frankfurt oder verlässt das begehrte Offensiv-Juwel die Eintracht nach nur zwei Jahren schon wieder? Obwohl Eintracht Frankfurt die Qualifikation für das internationale Geschäft in der abgelaufenen Saison verpasst hat und dringend auf Transfereinnahmen angewiesen ist, hat der Verein bislang noch nicht unmissverständlich Position bezogen.
Für absolut unverkäuflich wurde der Edeltechniker von der sportlichen Führung um Vorstand Markus Krösche öffentlich jedenfalls noch nicht erklärt. Laut einem aktuellen Bericht des Fachmagazins Kicker ist ein Verbleib des 20-Jährigen daher nach wie vor "nicht in Stein gemeißelt".
An hochkarätigen Interessenten mangelt es dem WM-Teilnehmer ohnehin nicht. Vor allem aus der Türkei buhlt Meister Galatasaray Istanbul extrem hartnäckig um den Offensivstar und hat Medienberichten zufolge bereits erste konkrete Gespräche mit der Spielerseite aufgenommen.
Doch auch Vereine aus der italienischen Serie A haben längst ihre Fühler ausgestreckt. Um die zahlreichen Interessenten auf Abstand zu halten, hat Frankfurt eine gewaltige finanzielle Hürde aufgebaut: Die SGE fordert dem Vernehmen nach eine Mindestablöse von 60 Millionen Euro. Sportvorstand Krösche versuchte zuletzt ohnehin, die immer wieder aufkochenden Gerüchte demonstrativ herunterzuspielen. "Momentan gibt es keine Anzeichen, dass er uns verlässt", so Krösche.
Intern scheint man am Main jedoch deutlich weitreichendere Pläne zu schmieden, um den sportlich so extrem wichtigen Ausnahmekönner unbedingt in den eigenen Reihen zu halten. Laut Kicker existieren konkrete Gedankenspiele, bei Uzun in diesem Sommer entgegen früherer Gepflogenheiten ein klares "Stoppschild" zu setzen. Schließlich hatten die Hessen mit den Abgängen von Nathaniel Brown und Rasmus Kristensen zuletzt bereits schmerzhafte sportliche Verluste zu verkraften.
Die Voraussetzung für ein striktes Uzun-Veto: Die Eintracht müsste stattdessen an anderer Stelle kräftig Kasse machen. Als heißeste Verkaufskandidaten für hohe Millionen-Erlöse gelten derzeit Farès Chaïbi und Jean-Mattéo Bahoya, die gemeinsam eine Summe jenseits der 50-Millionen-Euro-Marke in die Vereinskassen spülen könnten. Gelingt dieses Vorhaben, dürfte Trainer Adi Hütter aufatmen. Der Coach plant fest mit Uzun als zentralem Fixpunkt in seiner neuen Offensive und geriet zuletzt bereits förmlich ins Schwärmen. Auch Stürmer Jonathan Burkhardt machte deutlich, wie wichtig ein Verbleib des Deutsch-Türken für das Spiel der Hessen wäre: "Mit dem Ball ist Can unser bester Dribbler, unser größter Unterschiedsspieler."
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