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·9. Juni 2026
Ekel-Alarm hinter den Kulissen: Werder räumt Küche auf und zieht die Reißleine

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Nach außen klingt alles nach Wohlfühl-Offensive, intern war es ein kleiner Hygieneskandal. Werder Bremen meldet eine „Neuaufstellung“ im Bereich Ernährung – tatsächlich mussten die Bremer nach heftigen Mängeln in der Klubküche durchgreifen.
Hygienekontrolle deckt Missstände auf
Im Frühjahr 2025 stand plötzlich das Gesundheitsamt in den Räumen des Bundesliga-Klubs. Bei der Kontrolle fielen gravierende Hygienemängel in Küche, Kühl- und Lagerräumen auf. Vor allem Fisch und Fleisch sollen nicht konsequent korrekt gelagert und gekühlt worden sein, was im Profibereich ein absolutes No-Go ist.
Zwar wurde nach Vereinsangaben kein Spieler krank, doch der Befund ließ den Verantwortlichen keine Wahl. Die Zusammenarbeit mit dem damaligen Küchenteam wurde umgehend beendet, die betroffenen Bereiche wurden saniert und neu organisiert. Öffentlich wurde der Fall zunächst nicht, da es sich nicht um einen klassischen Gastro-Betrieb handelt.
Inzwischen haben Johannes Robold und Sascha Vietzke das Kommando am Herd übernommen. Die beiden Profiköche sind seit Sommer 2025 hauptverantwortlich für das Essen der Profis und der Frauenmannschaft. Unterstützt werden sie von Ernährungsberaterin Vanessa Hein, die zuvor bereits bei einem anderen Top-Klub gearbeitet hatte.
Intern kommen die Veränderungen gut an: Spielerinnen und Spieler loben die Qualität und Vielfalt der Speisen. Der Verein spricht von klar verbesserten Abläufen, höherem Standard und einem Ernährungskonzept, das auf Leistungsfußball zugeschnitten ist – von der regenerationsfördernden Kost bis hin zu individuellen Plänen für bestimmte Spielertypen.
Damit sich ein solcher Hygienefall nicht wiederholt, setzt Werder auf enge Abstimmung mit den Behörden. Der Klub lässt die Küche regelmäßig überprüfen und sucht aktiv den Austausch mit dem Gesundheitsamt.
Klar ist: Der Anspruch an Qualität und Sauberkeit wurde nach dem Vorfall deutlich nach oben geschraubt. Werder will die heikle Episode hinter sich lassen – und sie gleichzeitig als Mahnung verstehen, dass Professionalität im modernen Fußball längst auch am Buffet beginnt.







































