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·1. März 2026

Eklat um Real-Star Vinicius Junior: Kommt jetzt eine neue Fußball-Regel?

Artikelbild:Eklat um Real-Star Vinicius Junior: Kommt jetzt eine neue Fußball-Regel?

Real Madrids Offensivstar Vinicius Junior stand zuletzt nach einem Eklat in der Champions League im Mittelpunkt. Der Vorfall könnte nun sogar eine neue Regel im Fußball nach sich ziehen.

Nach dem Eklat um Real Madrids Offensivstar Vinicius Junior denkt der Weltverband FIFA offenbar über eine mögliche Regeländerung im Fußball nach. Im Fokus steht dabei ein Verhalten, das zuletzt eine Aufklärung eines möglichen Rassismus-Vorfalls erschwert hatte: Spieler, die sich während eines Wortgefechts den Mund bedecken. Der Hintergrund ist ein Vorfall aus dem Champions-League-Duell zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon.


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Im Hinspiel in Lissabon hatte Vinicius zunächst mit einem Traumtor für Aufsehen gesorgt und anschließend provokant vor den Benfica-Fans gefeiert. Wenig später geriet der Brasilianer mit Benficas Gianluca Prestianni aneinander. Kurz darauf erhob Vinicius schwere Vorwürfe gegen den Argentinier und erklärte, er sei rassistisch beleidigt worden. Das Spiel wurde daraufhin entsprechend dem UEFA-Protokoll gegen Rassismus unterbrochen.

Prestianni räumte zwar eine Beleidigung ein, wies jedoch einen rassistischen Hintergrund zurück. Die Situation blieb schwer aufzuklären, da sich der Benfica-Profi während der Szene das Trikot über den Mund gezogen hatte. Genau dieses Verhalten rückt nun in den Fokus der Regelhüter.

Nach Vinicius-Eklat: IFAB diskutiert mögliche Regeländerung

Wie berichtet wird, soll sich das International Football Association Board (IFAB) mit entsprechenden Maßnahmen befassen. Die internationale Regelbehörde kündigte an, sich über eben jene Fälle beraten zu wollen, in denen "Spieler während des Spiels ihren Mund bedecken, wenn sie mit Gegnern konfrontiert werden".

Ziel könnte es sein, mögliche Beleidigungen oder diskriminierende Äußerungen künftig besser nachvollziehen zu können. Parallel dazu diskutiert das IFAB auch weitere Anpassungen des Regelwerks. Neben mehreren Änderungen, die dem Video-Assistenten mehr Befugnisse geben könnten, wird auch über Situationen gesprochen, in denen Mannschaften aus Protest das Spielfeld verlassen.

So soll ein klarer Umgang gefunden werden, wenn "Spieler einseitig beschließen, das Spielfeld als Protest gegen eine Entscheidung des Schiedsrichters zu verlassen". Im konkreten Fall zog die UEFA bereits Konsequenzen: Prestianni wurde für das Rückspiel gesperrt, welches Real Madrid mit 2:1 gewinnen konnte. Eine endgültige Entscheidung über eine mögliche weitere Strafe steht jedoch noch aus, da eindeutige Beweise für eine rassistische Äußerung fehlen.

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