Elendig lange Torflaute: Thioune knöpft sich Werder-Star vor | OneFootball

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·6. März 2026

Elendig lange Torflaute: Thioune knöpft sich Werder-Star vor

Artikelbild:Elendig lange Torflaute: Thioune knöpft sich Werder-Star vor

Trotz des Sieges gegen den 1. FC Heidenheim steht der SV Werder Bremen als Tabellen-16. weiterhin gehörig unter Druck. Beim Auswärtsspiel bei Union Berlin müsste auf jeden Fall ein Punktgewinn her, um die Möglichkeit zu haben, die Abstiegszone zu verlassen.

Durch den drohenden Ausfall von Jovan Milosevic hat der SVW in der Offensive einmal mehr ein paar Sorgen. Abgesehen vom Leih-Youngster konnte schließlich kaum ein Werder-Profi aus der Offensivabteilung zuletzt wirklich Akzente setzen.


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Marco Grüll lässt die nötige Torgefahr vermissen

Sinnbildlich dafür steht unter anderem Marco Grüll, der seit dem Hinrunden-Spiel gegen Union Berlin auf einen Treffer wartet. Zwar rackert und kämpft der 27-Jährige, jedoch ist er nicht in der Lage, entscheidend für Torgefahr zu sorgen oder seine Mitspieler in Position zu befördern.

Folgerichtig schlug Trainer Daniel Thioune in Bezug auf den Österreicher auch strengere Töne an. "Ich bewerte ihn nicht nur anhand seiner Arbeit gegen den Ball. Er ist Stürmer und sollte sich mehr auf seine Kernkompetenz, das Toreschießen, fokussieren", merkte der Werder-Coach kritisch an. Eine nicht falsche, wenn natürlich auch etwas schwierige Aussage, zumal im Abstiegskampf jeder Spieler auch rackern muss. Akteure, die sowohl arbeiten als auch Tore erzielen, spielen normalerweise nicht gegen den Abstieg. "Trotzdem hat er sich mit guten Leistungen seine Spielzeit verdient", fand Thioune allerdings auch versöhnliche Worte.

Grüll gegen Heidenheim womöglich auch Infekt-geschwächt

Für Grülls harmlosen Auftritt gegen Heidenheim hatte Thioune aber auch eine andere mögliche Erklärung. "Er war zu Wochenbeginn mit einem Infekt raus. Vielleicht hat ihm das auch zu schaffen gemacht. Trotzdem sollte es ein Leichtes sein, ihn anhand seines Traumtores im Hinspiel daran zu erinnern, wie es geht", so der Werder-Trainer.

Ob er in Berlin dazu aber überhaupt die Gelegenheit bekommt, sei mal dahingestellt. Eventuell rückt er für den angeschlagenen Milosevic auf die Mittelstürmer-Position. Möglich wäre aber auch, dass Grüll zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. Womöglich tut es dem Österreicher gut, wenn er gegen müder werdende Gegenspieler in der Schlussphase die nötigen Akzente liefern soll.

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