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·2. Februar 2026

Elfer-Diskussion beim HSV: Nahm Vieira Lokonga den Ball weg?

Artikelbild:Elfer-Diskussion beim HSV: Nahm Vieira Lokonga den Ball weg?

Das 2:2 des HSV gegen den FC Bayern hat viele Geschichte geschrieben. Eine davon dreht sich um den Elfmeter, den Fabio Vieira zur zwischenzeitlichen Führung verwandelte.

Es lief die 31. Spielminute, als das Volksparkstadion zum ersten Mal so richtig explodierte. Über Bakery Jatta und Miro Muheim kombinierte sich der HSV in den gegnerischen Strafraum, wo Innenverteidiger Nicolas Capaldo an den Ball kam.


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Dessen Direktabnahme konnte vor dem Einschlag gerade noch geblockt werden. Doch Nicolai Remberg reagierte am schnellsten und ging im anschließenden Zweikampf mit Joshua Kimmich zu Boden. Schiedsrichter Harm Osmers zeigte auf den Punkt – eine harte Entscheidung.

Aufgrund der VAR-Überprüfung verstrichen fast drei Minuten, ehe der Elfmeter freigegeben wurde. Zunächst sah es so aus als würde sich Sambi Lokonga der Sache annehmen. Doch letztlich war es Fabio Vieira, der Bayern-Keeper Manuel Neuer gegenübertrat und souverän zum 1:0 verwandelte.

HSV zum ersten Mal aus elf Metern erfolgreich!

Aber wie kam es zu diesem spontanen Stimmungswandel? „Wir haben klare Schützen, die vorgegeben sind. Das war in diesem Fall Fabio“, erklärte HSV-Coach Merlin Polzin im Nachgang auf der Pressekonferenz. Daher lautete seine Vermutung: „Die Jungs haben wahrscheinlich dafür sorgen wollen, dass nicht ganz so klar ist, wer am Ende schießt.“ Grundsätzlich habe Polzin bei allen Spielern, die zum Elfmeter antreten, „die Überzeugung, dass das die richtige Entscheidung ist“.

Dabei waren die Rothosen gegen Bayern zum ersten Mal seit ihrer Bundesliga-Rückkehr vom Punkt aus erfolgreich. Zuvor ließen Ransford Königsdörffer gegen den VfL Wolfsburg (0:1) und Rayan Philippe gegen die TSG Hoffenheim (1:4) ihre Chancen ungenutzt.

Da Vieira seinen Strafstoß jedoch ohne größere Mühe im Tor unterbrachte, rückten auch die Diskussionen um das mannschaftsinterne Schützen-Duell mit Lokonga in den Hintergrund. Nach einem berauschenden Fußball-Abend samt sensationellen Punktgewinn hatten sich im Volkspark ohnehin alle Beteiligten lieb.

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