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·30. November 2025

Elfer-Drama In der Nachspielzeit: Batshuayi rettet Frankfurt wichtigen Punkt!

Artikelbild:Elfer-Drama In der Nachspielzeit: Batshuayi rettet Frankfurt wichtigen Punkt!

Im zweiten Sonntagsspiel traf Frankfurt auf den VfL Wolfsburg. Die Eintracht war über weite Strecken zu harmlos im Angriff und lag daher verdientermaßen mit 0:1 hinten. In der Nachspielzeit gelang der Eintracht nach einem Foulelfmeter doch noch der Ausgleich zum 1:1-Endstand.

Die große Frage auf Seiten der Frankfurter war: Wer ersetzt den verletzten Jonathan Burkardt? Dino Toppmöller beantwortete diese Frage mit Ansgar Knauff und verzichtete somit auf einen klassischen Stürmer. Nach der deutlichen 0:3-Pleite unter der Woche in der Champions League wollte die SGE gegen Wolfsburg den nächsten Dreier einfahren. Die Wölfe indes hatten die letzten drei Spiele in der Bundesliga verloren.


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Keine Tore nach 45 Minuten

Den ersten Abschluss des Spiels hatte Ritsu Doan, dessen Schuss von der Strafraumkante deutlich das Tor verfehlte (7.). Die SGE war in der Anfangsphase hellwach und hatte direkt die nächste Chance. Diesmal trieb Jean Bahoya den Ball durchs Zentrum und bediente Mario Götze im Sechzehner. Der Weltmeister von 2014 legte sich den Ball auf den starken rechten Fuß und verfehlte den langen Pfosten nur denkbar knapp (12.). Die Wölfe brauchten rund 15 Minuten, um offensiv gefährlich zu werden. Christian Eriksen kam nach einer flachen Flanke von Aaron Zehnter zum Abschluss, jagte den Ball aber über das Gehäuse. Wenig später hatte Mohamed Amoura die Führung auf dem Fuß. Eriksen bediente den Angreifer mit einem herausragenden Pass von der rechten Seite. Der algerische Nationalspieler tauchte frei vor Michael Zetterer auf, doch er lupfte den Ball über das Tor (22.).

Frankfurt indes blieb bemüht, es fehlte aber zunächst an Durchschlagskraft im letzten Drittel. Rasmus Kristensen wurde von Doan auf der rechten Seite freigespielt. Aus spitzem Winkel donnerte der Rechtsverteidiger den Ball aufs Tor, doch Kamil Grabara war zur Stelle und wehrte ab (32.). In der 40. Minute brach Doan über die rechte Seite durch. Seine Mischung aus Flanke und Abschluss parierte Grabara erneut stark. Die beste Chance zur Führung hatte Arthur Theate nach einer Ecke. Der Belgier kam freistehend zum Schuss, doch Yannick Gerhardt stand im Weg und klärte als letzter Mann (42.).

Es war eine insgesamt ausgeglichene erste Halbzeit in Frankfurt mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die sich vor allem in der Schlussphase am Gästetor festsetzten.

Frankfurt mit Last-Minute-Ausgleich!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste aktiver und setzten die Eintracht früh unter Druck. Auf der anderen Seite forderte Frankfurt einen Strafstoß, nachdem Knauff zu Boden gegangen war. Die Pfeife von Schiedsrichter Harm Osmers blieb jedoch richtigerweise stumm (55.). Dann war wieder der VfL in der Offensive und hatte eine Großchance zum 1:0: Ein Schuss von Eriksen aus knapp 20 Metern prallte von Zetterer nur nach vorne ab, Amoura kam an den Ball, doch der Frankfurter Schlussmann machte seinen Fehler wieder gut und wehrte den Ball per Fuß zur Ecke ab (59.). Nach einer knappen Stunde brachte Toppmöller mit Michy Batshuayi einen klassischen Stürmer in die Partie.

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Foto: IMAGO

Nach 67 Minuten waren es jedoch die Gäste, die die Führung erzielten. Gerhardt schickte Sael Kumbedi rechts in Richtung Grundlinie. Die Flanke des Franzosen segelte perfekt an den zweiten Pfosten, wo Zehnter den Ball per Direktabnahme in die Maschen hämmerte.

Jetzt war die Eintracht offensiv gefordert, denn bis dahin kam von den Hausherren in der zweiten Halbzeit deutlich zu wenig. Den Adlerträgern konnte man fehlenden Willen nicht vorwerfen, doch es blieb weiterhin zu harmlos im letzten Drittel. In der Nachspielzeit forderte Frankfurt erneut einen Elfmeter, nachdem Denis Vavro Theate im Zweikampf gefoult hatte. Osmers schaute sich die Szene selbst an und entschied auf Strafstoß. Batshuayi trat an und verwandelte – 1:1 (90+6.). Dabei blieb es. Frankfurt holte in letzter Sekunde noch einen Punkt.

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