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·12. September 2026

Elfmeter-Killer! Eintracht-Keeper Atubolu baut historischen Rekord aus

Artikelbild:Elfmeter-Killer! Eintracht-Keeper Atubolu baut historischen Rekord aus

Noah Atubolu entwickelt sich endgültig zum Albtraum für jeden Elfmeterschützen in der Bundesliga. Beim 3:1-Auswärtssieg von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FSV Mainz 05 parierte der 24-Jährige erneut einen Strafstoß und baute damit seinen eigenen Bundesliga-Rekord aus.

Es war bereits der sechste Elfmeter in Folge, den Atubolu in der Bundesliga entschärfen konnte. Seine außergewöhnliche Serie hatte der Torhüter noch im Trikot des SC Freiburg begonnen. Auch sein Wechsel nach Frankfurt kurz vor dem ersten Spieltag konnte ihn offenbar nicht aus dem Rhythmus bringen.


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Dieses Mal erwischte es ausgerechnet Nadiem Amiri. Der Mainzer gilt vom Punkt als äußerst zuverlässig. In der vergangenen Bundesliga-Saison hatte der Mittelfeldspieler alle acht Strafstöße für die Rheinhessen verwandelt.

Gegen Atubolu fand aber selbst Amiri seinen Meister. „Ich war überzeugt von mir und hab in meine Fähigkeiten vertraut, dann ist es gut gelungen“, erklärte der Frankfurter Schlussmann nach der Partie bei DAZN.

Atubolu verhindert Mainzer Ausgleich

Die entscheidende Szene ereignete sich in der 41. Minute. Frankfurt führte zu diesem Zeitpunkt mit 1:0, als Sheraldo Becker gefoult wurde und die Mainzer einen Elfmeter zugesprochen bekamen.

Amiri übernahm die Verantwortung und hatte die große Chance auf den Ausgleich. Sein flacher Versuch in die linke Ecke war allerdings nicht platziert genug. Atubolu entschied sich für die richtige Seite und parierte.

Der Mainzer zeigte sich anschließend entsprechend enttäuscht. „Noah probiert, mich zu verunsichern, machen aber die meisten Torhüter so“, sagte Amiri und ergänzte: „Eigentlich mache ich ihn rein, heute bin ich gescheitert, gehört leider dazu.“

Für die Eintracht war die Parade enorm wichtig. Statt mit einem 1:1 in die Schlussphase der ersten Halbzeit zu gehen, hielt Atubolu die Frankfurter Führung fest. Am Ende setzte sich die Eintracht mit 3:1 durch.

Niemand hielt mehr Elfmeter in Folge

Mit seiner erneuten Parade schreibt Atubolu zugleich ein weiteres Stück Bundesliga-Geschichte. Bereits vor der Partie in Mainz hatte er mit fünf gehaltenen Strafstößen in Serie allein den Rekord gehalten.

Nun steht der 24-Jährige bei sechs – und setzt sich damit noch deutlicher von einigen prominenten Vorgängern ab. Bernd Leno, Frank Rost, Jörg Butt und Thomas Zander hatten jeweils vier Bundesliga-Elfmeter hintereinander pariert.

Atubolu hat diese Marke mittlerweile deutlich übertroffen. Besonders bemerkenswert ist, dass seine Serie den Vereinswechsel von Freiburg nach Frankfurt überstanden hat.

Für die Eintracht scheint sich die Verpflichtung des Keepers damit bereits früh auszuzahlen. Atubolu gibt seiner Mannschaft nicht nur aus dem Spiel heraus Sicherheit, sondern kann mittlerweile selbst bei einem Elfmeter gegen sein Team darauf hoffen, die Situation noch zu retten.

Nach sechs Paraden in Serie dürfte inzwischen auch der Kopf eine Rolle spielen. Jeder kommende Elfmeterschütze weiß, welche außergewöhnliche Bilanz der Frankfurter Torhüter vom Punkt vorzuweisen hat.

Amiri musste nun am eigenen Leib erfahren, wie schwierig es derzeit ist, Atubolu vom Elfmeterpunkt zu bezwingen. Der 24-Jährige bleibt damit der Elfmeterkiller der Bundesliga – und sein historischer Rekord wächst weiter.

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