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·24. Januar 2026
Elfmeter verwandelt, Elfmeter gehalten: Martyna Wiankowska und Irina Fuchs bescheren FC-Frauen perfekten Einstand

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Daniel Mertens
24 Januar, 2026
Einen Tag vor dem Gastspiel der Männer in Freiburg haben die Fußballerinnen der Geißböcke im Duell mit dem Sportclub vorgelegt: Der 1:0-(1:0)-Erfolg für den FC war die erhoffte Revanche für die Niederlage im Hinspiel und ein erfolgreicher Auftakt ins neue Kalender-Jahr. Ein verwandelter Handelfmeter von Martyna Wiankowska gab dabei letztlich den Ausschlag. Irina Fuchs sicherte den Kölner Sieg mit einer Elfmeter-Parade in der Nachspielzeit. Die Kölnerinnen sprangen in der Tabelle vorerst auf den sechsten Platz.

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach einem Tor
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Die Anfangsphase stand im Zeichen des Protests beider Fanlager: Um ihrer Abneigung gegen die ungeliebten Montagsspiele, die es seit 2023 in der Bundesliga gibt, neben den Bannern hinter beiden Toren noch mehr Nachdruck zu verleihen, schwiegen die Kölner und Freiburger Fans die ersten 14 Minuten der Partie. Auf dem Rasen tat sich bis dahin wenig: Die Kölnerinnen waren bemüht, das Spiel in der Hälfte der Breisgauerinnen zu halten, kamen dabei aber zu keiner zwingenden Torgefahr. Die Freiburgerinnen lauerten ihrerseits auf die Lücke in der Kölner Abwehr, die sich allerdings zunächst nicht auftun wollte. In der FC-Defensive sorgte unter anderem Celina Degen für Stabilität, die ihren 50. Bundesliga-Einsatz im Kölner Trikot absolvierte.
Brenzlig wurde es erst, als Laura Vogt einen Ball im Sechzehner genau vor die Füße von Svenja Fölmli klärte, doch die Freiburgerin war offenbar selbst überrascht aufgrund der plötzlichen Chance und schoss deutlich über das FC-Tor (22.). Die Kölnerinnen blieben auch in der Phase danach zwar bemüht, aber in der Offensive glücklos und kamen zu keinen guten Abschluss-Möglichkeiten. Stattdessen hätte der SCF zwingend in Führung gehen müssen: Meret Felde bediente nach einem Kölner Ballverlust die mitgelaufene Leela Egli quer im Sechzehner, die freistehend das 0:1 hätte erzielen müssen, jedoch an der Torhüterin Irina Fuchs scheiterte (34.).
Die aufgerückte Sara Agrez besaß noch die beste Chance für die Gastgeberinnen, scheiterte aus spitzem Winkel aber an der Keeperin Laura Benkarth (40.). Kurz danach wurde es aufregend: Die bis dahin blasse Sandra Jessen setzte vom linken Flügel zur Flanke an, doch der Ball sprang Greta Stegemann im Sechzehner an den Arm. Die Schiedsrichterin Lara Wolf zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Martyna Wiankowska behielt die Nerven und verwandelte rechts unten zum 1:0 (43.). Zoe Hasenauer hatte danach sogar die Chance zum 2:0, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Benkarth (45.). Der Führungstreffer wirkte wie ein Weckruf für die Gastgeberinnen.
Sandra Jessen verpasste kurz nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung, als ihr Schuss nach hohem Zuspiel in die Spitze aus dem Mittelfeld von Laura Vogt am langen Eck vorbeiflog (50.). Die Gastgeberinnen wurden mit zunehmender Spielzeit immer Spiel bestimmender – und die Gäste dezimierten sich selbst: Die bereits verwarnte Nia Szenk sah für einen rüden Rempler gegen die eingewechselte Weronika Zawistowska die gelb-rote Karte (65.). Kurz danach verpasste Jessen freistehend nach hoher Flanke aus dem Mittelfeld von Sylwia Matysik den zweiten Treffer und legte die Kugel am Tor vorbei (66.). Matysik kam erst wenige Momente zuvor ins Spiel und feierte ihr Bundesliga-Comeback nach auf den Tag genau vier Monaten.
In der Schlussminute wurde es aber noch einmal hektisch: Celina Degen brachte Freiburgs Kapitänin Lisa Karl im Fünfmeterraum per Schubser zu Fall. Die Gäste hatten plötzlich vom Elfmeterpunkt die Chance auf einen schmeichelhaften Punktgewinn. Freiburgs Luca Birkholz scheiterte mit dem schwach halbhoch geschossenen Elfmeter jedoch an Irina Fuchs, die mit dem Fuß abwehren konnte (90.+1).
Unterm Strich war der Kölner Sieg trotz der weitgehend zaghaften ersten Hälfte aufgrund der zweiten 45 Minuten absolut verdient. Insbesondere in Unterzahl hatten die Gäste in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. Die Kölnerinnen verpassten es mit gleich mehreren Möglichkeiten, die Führung noch weiter auszubauen, sprangen durch den Dreier zum Jahres-Auftakt in der Tabelle sogar vorerst auf den sechsten Platz und schoben sich dabei auch am Gegner SC Freiburg vorbei. Für den 1. FC Köln geht es am übernächsten Montag (2. Februar, 18 Uhr) beim VfL Wolfsburg weiter.
1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (63. Matysik), Degen (90.+3 Bohnen), Agrez, Wiankowska – Donhauser (83. Leimenstoll), Vogt, Feiersinger, Stolze (63. Zawistowska) – Hasenauer (63. Bremer), Jessen. Tor: 1:0 Wiankowska (43., Handelfmeter). Zuschauer: 1530. Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Szenk (Freiburg/65.), Fuchs hält Foulelfmeter von Birkholz (90.+1).
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