Elisa Senß: "Als Team weiter zusammenrücken" | OneFootball

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·25. Februar 2026

Elisa Senß: "Als Team weiter zusammenrücken"

Artikelbild: Elisa Senß: "Als Team weiter zusammenrücken"

Mit einem Heimspiel gegen Slowenien am Dienstag (ab 17.45 Uhr, live in der ARD) in Dresden startet die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in die WM-Qualifikation - und in das Länderspieljahr 2026. Zu Beginn des Lehrgangs auf dem DFB-Campus sprechen Elisa Senß und Camilla Küver auf DFB.de über die kommenden Gegner und ihre Besonderheiten sowie den längeren Vorlauf auf das erste Spiel.

Elisa Senß über...

... das Wiedersehen mit der Mannschaft: Die Stimmung bei uns ist sehr gut. Ich habe mich sehr gefreut, alle nach drei Monaten wiederzusehen. Da hat man viel zu bereden. Auf dem Platz hat es natürlich auch Spaß gemacht.


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... die Länderspielphase mit mehr Vorlauf zum ersten Spiel: Es ist schon eine Umstellung. Wir haben mehr Trainingstage und können somit mehr Inhalte durchgehen. Wir können die Zeit sinnvoll nutzen und detaillierter in die Analyse auf und neben dem Platz gehen.

... die Erstberufung von Teamkollegin Jella Veit: Ich freue mich sehr, dass Jella dabei ist - und sie sich auch. Sie bringt eine gute Qualität mit. Ich mag Jellas Power, dass sie harte Pässe spielt und gut in die Zweikämpfe geht.

... Sloweniens Star Lara Prašnikar: Mit Lara habe ich in der vergangenen Saison noch zusammengespielt. Sie ist eine tolle Persönlichkeit und eine Spielerin mit gutem Tempo und guter Technik. Da müssen wir gewappnet sein.

... den Fokus im Jahr 2026: Wir legen viel Wert darauf, als Team weiter zusammenzurücken und uns individuell weiterzuentwickeln. Jede Spielerin soll das Beste aus sich herausholen. Letztes Jahr haben wir es schon gut gemacht mit dem Erreichen des Nations-League-Endspiels. Es fehlt nicht mehr viel bis zu den Topnationen. Wir werden auch in diesem Jahr hart arbeiten.

... die WM in Brasilien als Fernziel: Bis nächstes Jahr ist es natürlich noch lange hin. Wir fokussieren uns auf die Aufgaben, die bis dahin anstehen. Wir wollen jetzt erst mal beide Spiele gewinnen und verfolgen das Ziel, Gruppenerster zu werden. Danach gehen wir dann step by step weiter.

Camilla Küver über...

... den Start in die WM-Qualifikation: Ich freue mich extrem. Die WM-Qualifikation ist etwas Aufregendes. Als Halbnorwegerin ist es zudem für mich besonders, gegen Norwegen zu spielen.

... ihre Verbindung zu Norwegen: Während der Winterspiele steckte noch etwas mehr Norwegen in mir. Da feiert man die Erfolge gerne mit. (lacht) Meine Mutter ist Norwegerin. Ich habe viel Zeit meiner Kindheit dort verbracht und einige Urlaube dort genossen. Ich bin auch zweisprachig aufgewachsen. Demnach freue ich mich schon sehr, dort zu spielen. Es werden auch ein paar Freunde aus Stavanger kommen, um zuzugucken.

... mögliche Erwartungen nach ihrem Startelfdebüt gegen Frankreich: Ich bin entspannt und nehme es, wie es kommt. Ich freue mich einfach, hier zu sein. Wir haben eine enorme Qualität im Kader. Ich versuche, mich dort bestmöglich einzubringen, wo ich gebraucht werde.

... die kommenden Gegner: Slowenien ist sehr zweikampfstark und setzt auf ein gutes Umschaltspiel. Sie haben zuletzt ein paar gute Ergebnisse erzielt, wir werden gewarnt sein. Bei Norwegen kennt man einige Spielerinnen, sie haben einen sehr guten Kader. Beides sind starke Mannschaften, die wir keinesfalls unterschätzen werden.

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