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·11. September 2026

Ende sieht Derby als "Riesenchance" – 49.000 Zuschauer erwartet

Artikelbild:Ende sieht Derby als "Riesenchance" – 49.000 Zuschauer erwartet

Nach dem schwachen Saisonstart mit nur vier Punkten aus vier Spielen erwartet Fortuna Düsseldorf mit dem MSV Duisburg nun den Tabellenführer. Trainer Alexander Ende sieht das Derby (Samstag, 14 Uhr) dabei als "Riesenchance". Riesig wird auch die Kulisse.

Zweitgrößte Kulisse der Liga-Geschichte

Bereits zu Beginn der Woche waren 45.000 Tickets für das mit Spannung erwartete Duell verkauft, insgesamt rechnet die Fortuna mit 49.000 Zuschauern. Es wäre die zweitgrößte Kulisse der Drittliga-Geschichte. Mehr Fans kamen nur im Mai 2009, beim Heimspiel von Fortuna Düsseldorf gegen Werder Bremen II. Damals waren 50.095 Zuschauer dabei. Während MSV-Coach Dietmar Hirsch in seiner Trainerkarriere bislang nie vor einer derart großen Kulisse an der Linie steht, hat Alexander Ende damit schon in der letzten Saison seine Erfahrung gemacht.


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Dennoch werde das Derby nun "etwas Besonderes", wie er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag sagte. "Schon seit mehreren Wochen ist die Vorfreude der Menschen auf das Spiel zu spüren." Der 46-Jährige rechnet mit einem "sehr stimmungsvollen" Spiel, in dem es auch mal hitzig werden könne. "Das ist das, was den Fußball ausmacht."

Duisburg als "aktuell stärkste Mannschaft"

Auch bei Ende ist die Vorfreude auf die Partie groß. Nicht nur wegen der Kulisse, "sondern auch, weil es eine Riesenchance für uns ist, gegen die aktuell stärkste Mannschaft zu zeigen, dass wir da sind". Damit das gelingt, will die Fortuna zum einen an die guten Defensivleistungen der letzten Wochen anknüpfen. "Wir haben in den letzten drei Ligaspielen nur sechs oder sieben Torschüsse zugelassen. Das ist ligaweit absolute Spitze", berichtete Ende. Wohlwissend, dass mit dem MSV, der in vier Partien zwölf Tore erzielt hat, nochmal ein anderes Kaliber auf sein Team zukommt. "Das wird ein absoluter Fight und eine Herausforderung."

Zum anderen wollen die Düsseldorfer häufiger den Abschluss suchen, um die Wahrscheinlichkeit auf ein Tor zu erhöhen, nachdem der Ball bislang lediglich zweimal über die Linie ging. "Wir haben die Torchancen, aber bei der Effektivität müssen wir dringend draufpacken. Da haben wir noch Luft nach oben, und das möchte ich auch überhaupt nicht schönreden." Positiv hielt Ende aber fest, dass die Möglichkeiten grundsätzlich vorhanden seien.

Lobinger-Ausfall "sicherlich kein Nachteil"

Dass beim MSV mit Lex Tyger Lobinger der Top-Torjäger aufgrund einer Rot-Sperre fehlen wird, "ist sicherlich kein Nachteil für uns", meinte der Übungsleiter, verwies aber auf einen breiten Kader des MSV. Als weitere Stärken nannte der 46-Jährige die Mentalität und Intensität. "Das ist eine Mannschaft, die Zweikämpfe lebt, die sehr robust unterwegs ist, sich zu wehren weiß und auch eklig werden kann."

Bei Fortuna nicht dabei sein werden Jordi Paulina, Dominique Heintz (beide Oberschenkelprobleme), Hamza Anhari (Oberschenkelverletzung), Felix Meiser (Meniskusverletzung) und Kaden Amaniampong (rote Karte bei der U23), dafür steht Kapitän Jorrit Hendrix nach abgelaufener Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Ob es gegenüber dem 0:0 bei Fortuna Köln am vergangenen Sonntag zu Änderungen in der Startelf kommen wird, ließ Ende aber noch offen. Sollte der Fortuna tatsächlich ein Sieg gelingen, wäre das auch die Riesenchance, nach dem verpatzten Saisonstart in Schwung zu kommen.

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