90min
·10. Januar 2026
Endgültige Entscheidung um Boniface-OP gefallen

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·10. Januar 2026

Das unrühmliche Kapitel von Victor Boniface beim SV Werder Bremen hat schon zur Winterpause ein vorzeitiges Ende gefunden: Der Stürmer, der im Sommer mit großen Erwartungen von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen wurde, konnte die Grün-Weißen trotz seiner Qualitäten nie wirklich verstärken. In der Hinrunde sorgten weniger seine Auftritte auf dem Platz als vielmehr seine Fitness- und Knieprobleme für Aufsehen.
In elf Bundesliga-Einsätzen, davon nur zwei von Beginn an, erzielte Boniface kein einziges Tor für Werder. Nachdem der Nigerianer die letzten beiden Spiele vor der Winterpause wegen eines Knorpelschadens verpasst hatte, gaben die Norddeutschen kurz vor dem Jahreswechsel bekannt, dass das Derby gegen den HSV Anfang Dezember (Endstand 2:3) sein letzter Einsatz für Werder gewesen war. Grund dafür ist eine aktuelle Knieverletzung, die nur durch eine Operation behoben werden kann.
Boniface stand daher vor der Entscheidung, ob er sich einer OP unterzieht. Doch selbst bei einer Entscheidung gegen den Eingriff verkündete Werder, den Stürmer aufgrund des zu hohen Risikos bis Saisonende nicht mehr spielen zu lassen.
Diese wichtige Entscheidung hat der 25-Jährige nun offenbar getroffen. Wie Werder mitteilte, wird sich Boniface noch am Samstag einer Knie-Operation unterziehen und für mehrere Monate ausfallen. Bei Untersuchungen am Freitag wurde der Knorpelschaden ärztlich bestätigt.
"Wir sind froh, dass wir nun eine Lösung haben und Victor eine Operation durchführen lässt. Somit gibt es Klarheit für alle Parteien. Aufgrund des Rehaprozesses gehen wir nicht mehr davon aus, dass Victor in dieser Saison noch für Werder zum Einsatz kommt", sagte Lizenzleiter Peter Niemeyer.
Die Leihe wird von Boniface wird nicht vorzeitig abgebrochen, rein vertraglich gesehen bleibt er bis zum Saisonende also Spieler von Werder Bremen. Da die Berufsgenossenschaft laut Bild das Gehalt des Spielers übernimmt, bleibt das für Werder aber zumindest aus finanzieller Sicht ohne Folgen. Auch die Reha soll nicht in Bremen stattfinden.
Aus sportlicher Sicht hätten sich aber alle Seiten deutlich mehr erhofft ...
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